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Stabel: Morning News: VW. BMW, MAN, LVHM, Google, Infineon, TI

Auto Mit einer Neuauflage des legendären Käfers will VW der BMW-Marke Mini Konkurrenz machen. Der Absatz des Beetle soll entscheidend für die Ziele in den USA werden - und damit auch für VWs weltweiten Erfolg. Der neue Beetle solle maskuliner und sportlicher werden und damit auch Männer als Käufer ansprechen. BMW hat wegen Importsperren den Export nach Argentinien ausgesetzt. 'Wir sind in Verhandlungen mit der Regierung über eine Lösung', sagte ein BMW-Sprecher am Montag in München und bestätigte damit einen Bericht der argentinischen Zeitung 'Clarín'. Rund 250 Wagen, die wegen der Importhemmnisse beim Zoll in Argentinien geparkt waren, wurden in andere Länder verschifft. Weitere rund 700 Wagen, die von argentinischen Käufern bestellt und teilweise schon angezahlt worden sind, blieben vor Ort, bis die Lage geklärt ist. Der BMW- Sprecher zeigte sich zuversichtlich, dass es sich um ein vorübergehendes Problem handele. Industrie MAN hat sich zusammen mit seinem chinesischen Partner Sinotruk ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis 2018 sollen die Verkäufe der neuen gemeinsamen Marke für schwere Lastwagen auf 200.000 Stück steigen, wie die beiden Unternehmen am Dienstag auf der Schanghaier Automesse mitteilten. Rund ein Fünftel davon ist für den Export bestimmt. Konsum Der französische Luxuxgüterkonzern LVMH Moët-Hennessy hat den Umsatz im ersten Quartal deutlich gesteigert. Die Erlöse seien im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 17 Prozent auf 5,247 Milliarden Euro geklettert, teilte das Unternehmen am Montag in Paris mit. Organisch, das heißt bei vergleichbarer Struktur und stabilen Wechselkursen ergab sich ein Anstieg um 14 Prozent Medien Die Google Inc. teilte am Montagabend mit, dass sie kürzlich 100 Mio. US-Dollar in einen Windpark in Oregon investiert hat. Den Angaben zufolge soll die Anlage zum weltweit größten Windpark werden. Insgesamt hat der Internet-Konzern damit bereits 350 Mio. US-Dollar in regenerative Energien investiert. Rick Needham, Direktor der Green Business Operations, erklärte, dass Google auch weiterhin Ausschau nach Investment-Möglichkeiten in diesem Bereich halte. Technologie Infineon ist schwungvoller ins Jahr gestartet als erwartet. In den Monaten Januar bis März seien Umsatz und Gewinn höher ausgefallen als geplant –Konzern am Montag überraschend in München mit. 'Vor allem die Bereiche Auto und Industrie liefen weiter gut', sagte ein Sprecher. Beim Umsatz erwartet der Konzern nun 994 Millionen Euro nach 922 Millionen Euro im Vorquartal, nachdem er bislang nur einen leichten Umsatzanstieg in Aussicht gestellt hatte. Die Gewinnmarge werde bei 20 Prozent liegen und damit am oberen Ende der Prognosen. Die genauen Zahlen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2010/11 (30. September) gibt das Unternehmen am 3. Mai bekannt.

Der US-Chiphersteller Texas Instruments berichtet für das erste Quartal einen Gewinn von 0,55 Dollar pro Aktie und verfehlt damit die Erwartungen von Wall Street um 3 Cent. Der Umsatz klettert gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 5,8 Prozent auf 3,39 Milliarden Dollar, was ebenfalls knapp unter den Konsensschätzungen der Analysten von 3,4 Milliarden Dollar liegt. 'Das Jahr 2011 hatte stark begonnen', sagte Konzernchef Rich Templeton am Montag in Dallas. Dann aber habe Mitte März die Erde in Japan gebebt, wobei auch zwei Fabriken von Texas Instruments in Mitleidenschaft gezogen worden seien.