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Benko zu Kaufhof: "Wir sind stark interessiert"
Rene Benko bestätigt am Mittwochnachmittag gegenüber Reuters das Interesse der Signa Holding für die Warenhauskette Kaufhof. "Wir haben der Metro ein offizielles Angebot für Kaufhof vorgelegt und befinden uns in fortgeschrittenen Gesprächen", so Benko zu Reuters. "Wir sind stark interessiert und hoffen, die Verhandlungen in den nächsten Wochen zu Ende bringen zu können", betonte er. Eine Übereinkunft mit dem Karstadt-Eigner Nicolas Berggruen, der Metro zufolge ebenfalls für Kaufhof bietet, strebt Signa dabei nicht an: "Für das Kaufhof-Investment gibt ein kein Bündnis mit Berggruen", betonte Benko. "Wir sind gewohnt, primär allein zu investieren."
Signa sei sowohl am operativen Geschäft als auch an den Immobilien des Kaufhofs interessiert. Die Warenhauskette sei ein "grundsolides Unternehmen mit einem perfekten Management". "Mit einem neuen Eigentümer, der strategischer Immobilieninvestor ist, ergeben sich tolle Expansionsmöglichkeiten für den Kaufhof", betonte Benko.
Auch die Finanzierung einer voraussichtlich milliardenschweren Kaufhof-Übernahme könne Signa stemmen, versicherte Benko: "Wir sind eigenkapitalstark und liquide - diesen Nachweis haben wir auch gegenüber der Metro erbracht." Dies gelte sowohl für die Signa-Gruppe als auch ihren Gesellschafterkreis. Der griechische Reeder George Economou, der an Signa beteiligt sei, sei mehrfacher Milliardär. Er sei aber nicht operativ tätig. Der ehemalige Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, ein "vermögender Mitaktionär" von Signa, solle eine Kaufhof-Übernahme unterstützen. "Wir haben zudem ein hohes Maß an Vertrauen bei österreichischen und deutschen Banken", sagte Benko weiter. "Wir sind in der Lage, einen größeren Teil des Kaufhof-Investments mit Eigenmitteln zu bestreiten", fügte er hinzu.
Benko und der griechische Reeder Economou arbeiten bereits seit geraumer Zeit zusammen, wie der „Kurier“ vor einigen Wochen berichtete. Im Vorjahr zogen die beiden den zweitgrössten Immobilien-Deal in Deutschland durch und erstanden die Zentrale der Deutschen Börse. Heuer verleibte sich das Duo um 500 Mio. Euro drei deutsche Immobilien ein, darunter das Münchner Traditionskaufhaus Oberpollinger. (red/Reuters)
Signa sei sowohl am operativen Geschäft als auch an den Immobilien des Kaufhofs interessiert. Die Warenhauskette sei ein "grundsolides Unternehmen mit einem perfekten Management". "Mit einem neuen Eigentümer, der strategischer Immobilieninvestor ist, ergeben sich tolle Expansionsmöglichkeiten für den Kaufhof", betonte Benko.
Auch die Finanzierung einer voraussichtlich milliardenschweren Kaufhof-Übernahme könne Signa stemmen, versicherte Benko: "Wir sind eigenkapitalstark und liquide - diesen Nachweis haben wir auch gegenüber der Metro erbracht." Dies gelte sowohl für die Signa-Gruppe als auch ihren Gesellschafterkreis. Der griechische Reeder George Economou, der an Signa beteiligt sei, sei mehrfacher Milliardär. Er sei aber nicht operativ tätig. Der ehemalige Porsche-Chef Wendelin Wiedeking, ein "vermögender Mitaktionär" von Signa, solle eine Kaufhof-Übernahme unterstützen. "Wir haben zudem ein hohes Maß an Vertrauen bei österreichischen und deutschen Banken", sagte Benko weiter. "Wir sind in der Lage, einen größeren Teil des Kaufhof-Investments mit Eigenmitteln zu bestreiten", fügte er hinzu.
Benko und der griechische Reeder Economou arbeiten bereits seit geraumer Zeit zusammen, wie der „Kurier“ vor einigen Wochen berichtete. Im Vorjahr zogen die beiden den zweitgrössten Immobilien-Deal in Deutschland durch und erstanden die Zentrale der Deutschen Börse. Heuer verleibte sich das Duo um 500 Mio. Euro drei deutsche Immobilien ein, darunter das Münchner Traditionskaufhaus Oberpollinger. (red/Reuters)
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