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Holger Scholze: Übernahme: KKR kauft WMF
Märkte warten auf Arbeitsmarktdaten – Lufthansa von Analysten beflügelt Am letzten Handelstag der Woche sind die Blicke der Marktteilnehmer in die USA gerichtet. Dort werden um 14.30 Uhr die Arbeitsmarktdaten veröffentlicht – für viele die wichtigste Konjunkturzahl des gesamten Monats. Nachdem die letzten Indikatoren auf eine mögliche Rezession in den USA hinweisen, wird es interessant sein zu sehen, ob dies auch durch die sogenannten Nonfarm Payrolls unterstrichen wird. Experten erwarten im Schnitt rund 100.000 neugeschaffene Stellen außerhalb der Landwirtschaft.
Der DAX verliert gegen 11.30 Uhr 0,4 Prozent. Mangels Unternehmensnachrichten werden die DAX-Werte in erster Linie von Analystenkommentaren bewegt. Dabei sind es heute die Experten von Morgan Stanley, die sich hervortun. Sie empfehlen nämlich die Lufthansa-Aktie zum Kauf mit Kursziel 15,70 EUR. Das Papier legt daraufhin 1,7 Prozent zu.
Dagegen stuft Morgan Stanley die BMW-Aktie herunter und sorgt damit für ein Minus von 2,9 Prozent. Auch Daimler wird von den Amerikanern krischer gesehen und verliert 1,9 Prozent.
In der zweiten Reihe gibt es eine interessante Übernahme. Der Finanzinvestor KKR übernimmt die Mehrheit am schwäbischen Hersteller von Küchengeräten, WMF. KKR bietet 47 Euro je Stammaktie, das ist ein Aufschlag von mehr als 20 Prozent zum gestrigen Schlusskurs. Mit dem bisherigen Großaktionär von WMF, CapVis, hat sich KKR bereits über den Kauf der Mehrheit der Stammaktien geeinigt. Bei den Vorzugsaktien ist KKR übrigens weniger großzügig. Dort bietet man nur den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestpreis. Daher steigen die Vorzüge nur um 5,5 Prozent, während die Stämme fast 23 Prozent zulegen.
In der gestrigen Flut der Notenbank-Lockerungen ist eine bemerkenswerte Entscheidung völlig untergegangen. Die dänische Notenbank hat nämlich nicht nur ihren Ausleihesatz, den klassischen Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt. Sie hat auch den Zinssatz, zu dem die Banken bei ihr Geld anlegen können, weiter abgesenkt – und zwar auf minus (!) 0,2 Prozent. Konkret heißt das: Die Banken müssen Geld dafür bezahlen, um Geld bei der dänischen Notenbank zu parken. Ein interessantes Experiment, dessen Folgen zu beobachten sein werden. Die EZB hat übrigens diesen sogenannten Einlagenzinssatz gestern ebenfalls gesenkt und zwar auf null.
Ähnlich wie die Tendenz beim DAX ist auch das Verhalten der Privatanleger an der Euwax uneinheitlich. Das Euwax Sentiment liegt nach positivem Beginn mittlerweile knapp im negativen Bereich. Vieles wird auch hier davon abhängen, wie die US-Arbeitsmarktdaten um 14.30 Uhr ausfallen werden.
Gesucht sind ein Knock-Out-Call auf die Bayer-Aktie, der von einem Börsenbrief empfohlen wurde sowie ein KO-Call auf die Cancom-Aktie.
Der DAX verliert gegen 11.30 Uhr 0,4 Prozent. Mangels Unternehmensnachrichten werden die DAX-Werte in erster Linie von Analystenkommentaren bewegt. Dabei sind es heute die Experten von Morgan Stanley, die sich hervortun. Sie empfehlen nämlich die Lufthansa-Aktie zum Kauf mit Kursziel 15,70 EUR. Das Papier legt daraufhin 1,7 Prozent zu.
Dagegen stuft Morgan Stanley die BMW-Aktie herunter und sorgt damit für ein Minus von 2,9 Prozent. Auch Daimler wird von den Amerikanern krischer gesehen und verliert 1,9 Prozent.
In der zweiten Reihe gibt es eine interessante Übernahme. Der Finanzinvestor KKR übernimmt die Mehrheit am schwäbischen Hersteller von Küchengeräten, WMF. KKR bietet 47 Euro je Stammaktie, das ist ein Aufschlag von mehr als 20 Prozent zum gestrigen Schlusskurs. Mit dem bisherigen Großaktionär von WMF, CapVis, hat sich KKR bereits über den Kauf der Mehrheit der Stammaktien geeinigt. Bei den Vorzugsaktien ist KKR übrigens weniger großzügig. Dort bietet man nur den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestpreis. Daher steigen die Vorzüge nur um 5,5 Prozent, während die Stämme fast 23 Prozent zulegen.
In der gestrigen Flut der Notenbank-Lockerungen ist eine bemerkenswerte Entscheidung völlig untergegangen. Die dänische Notenbank hat nämlich nicht nur ihren Ausleihesatz, den klassischen Leitzins um 25 Basispunkte gesenkt. Sie hat auch den Zinssatz, zu dem die Banken bei ihr Geld anlegen können, weiter abgesenkt – und zwar auf minus (!) 0,2 Prozent. Konkret heißt das: Die Banken müssen Geld dafür bezahlen, um Geld bei der dänischen Notenbank zu parken. Ein interessantes Experiment, dessen Folgen zu beobachten sein werden. Die EZB hat übrigens diesen sogenannten Einlagenzinssatz gestern ebenfalls gesenkt und zwar auf null.
Ähnlich wie die Tendenz beim DAX ist auch das Verhalten der Privatanleger an der Euwax uneinheitlich. Das Euwax Sentiment liegt nach positivem Beginn mittlerweile knapp im negativen Bereich. Vieles wird auch hier davon abhängen, wie die US-Arbeitsmarktdaten um 14.30 Uhr ausfallen werden.
Gesucht sind ein Knock-Out-Call auf die Bayer-Aktie, der von einem Börsenbrief empfohlen wurde sowie ein KO-Call auf die Cancom-Aktie.