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News des Tages: Wifo und IHS mit trüberen Aussichten - Schweizer wollen Geld für Geld - Teak wird saniert

Wifo und IHS - Wirtschaftswachstum soll nur halb so hoch werden

Österreichs Wirtschaftswachstum wird kommendes Jahr nur halb so kräftig ausfallen wie noch vor drei Monaten gedacht. Wifo und IHS haben ihre Prognose für 2015 erneut gesenkt, sie rechnen nur noch mit 0,5 bzw. 0,8 (statt 1,2 bzw 1,6) Prozent Realwachstum. Erst 2016 soll es mit 1,1 bzw. 1,6 Prozent etwas stärker aufwärtsgehen. Die Arbeitslosenrate steigt wegen der schwachen Konjunktur auf 9 Prozent.

Die Konjunkturbelebung, wie sie im Sommer noch für 2015 erhofft worden war, kann aus jetziger Sicht erst für übernächstes Jahr erwartet werden - bei beiden Instituten „verschieben“ sich positivere Zahlen auf 2016, beim BIP und auch beim Außenhandel. Die Exporte dürften heuer mit kaum mehr als einem Prozent Plus fast stagnieren und erst 2015/16 mit zumindest 2,5 und 3,5 Prozent Anstieg wieder etwas Fahrt aufnehmen.).

Die Investitionen bleiben schwach, doch könnten - zumindest aus Sicht des Wifo - die Bruttoanlage-, die Ausrüstungs- und die Bauinvestitionen nächstes Jahr real sogar weniger stark zulegen als heuer. Mehr unter http://goo.gl/X3x4yH

Negativzinsen - Schweizer verlangen 0,25% Guthabenzinsen

Die Schweizer Nationalbank (SNB) führt Negativzinsen ein. Sie wird Guthaben auf ihren Girokonten, also die Guthaben der Banken bei der SNB, mit einem Zins in Höhe von −0,25 Prozent belasten. Damit strebt sie an, dass ihr Leitzins in den negativen Bereich fällt, wie die SNB mitteilte.

Die Nationalbank bekräftigt den Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro und will ihn weiterhin „mit aller Konsequenz durchsetzen“. Mit dem Mindestkurs solle eine unerwünschte Verschärfung der monetären Rahmenbedingungen durch eine Aufwertung des Frankens verhindert werden, heißt es in der Mitteilung.

„In den letzten Tagen haben verschiedene Faktoren zu einer stärkeren Nachfrage nach sicheren Anlagen geführt. Die Einführung von Negativzinsen macht das Halten von Frankenanlagen weniger attraktiv und unterstützt damit den Mindestkurs. Die Nationalbank ist bereit, wenn nötig unbeschränkt Devisen zu kaufen und weitere Maßnahmen zu ergreifen“, so die SNB.

»Analysen des Tages

Heute stehen die Aktien von Immofinanz, Buwog, Uniqa, Verbund, Schoeller-Bleckmann und Raiffeisen im Fokus der Analysten. Mehr unter http://goo.gl/4K6SrM

»voestalpine präsentiert Hochwasserschutzprojekt

Per Edikt wird heute die Öffentlichkeit über ein Hochwasserschutzprojekt der voestalpine Stahl GmbH am Betriebsgelände in Linz informiert und zur Behörden-Verhandlung am 12. Februar 2015 eingeladen. Das Hochwasserschutzprojekt der voestalpine Stahl GmbH sieht Maßnahmen im Bereich des eigenen Hafengeländes, wie etwa mobile Dammelemente oder eine Aufstockung der schon bestehenden Hochwasserschutzwände im Bereich des Werkshafens sowie einen Schutzdamm beim Kraftwerk vor. Mehr unter http://goo.gl/UEprrm

»Bank Austria kauft UniCredit Leasing Austria

Seit 10. Dezember 2014 ist die UniCredit Leasing Austria eine Konzerngruppengesellschaft der Bank Austria und der Division Privat- und Firmenkunden zugeordnet. Die Bank Austria hat von der UniCredit Leasing SpA mehrheitlich die Anteile an der UniCredit Leasing Austria gekauft. Diese Transaktion folgt der Neuaufstellung des Leasinggeschäfts in der gesamten UniCredit Group. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Mehr unter http://goo.gl/VUQx3k

»Teak - Sanierung wurde eingeleitet

Unter Bezugnahme auf § 83 AktG informiert der Vorstand der THI AG, dass aufgrund der laufenden Beobachtung der bilanziellen Situation anzunehmen ist, dass das Eigenkapital den Wert des halben Grundkapitals unterschritten hat. Mehr unter http://goo.gl/YkSWC7

»Österreichs Bürger mit dem Euro zufrieden

Jüngste Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher mit dem Euro zufrieden ist und sich dessen Fortbestehen wünscht. Die Befragten befürworten eine vertiefte Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union (EU), um die Stabilität der gemeinsamen Währung zu stärken, so das Ergebnis einer von der Nationalbank in Auftrag gegebener Umfrage. Mehr unter http://goo.gl/t18Mcf