Espresso: DB Morning Daily: Topnews aus Deutschland und den Regionen
Topnews aus Deutschland
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft geht nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung davon aus, dass die Kaufkraft der privaten Haushalte in Deutschland im nächsten Jahr um 3,7% steigen wird. Hauptgrund sei der Anstieg der Nettolöhne in Deutschland um 4,4%. Zudem sorgt der niedrige Ölpreis für steigenden Optimismus in der deutschen Wirtschaft. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Dezember um 0,8 auf 105,5 Punkte gestiegen. Der Index der Konjunkturerwartungen für die nächsten sechs Monate überraschte mit 101,1 Punkten, nach 99,8 im Vormonat. Dagegen verharrte der Lageindex nach seinem Anstieg im Vormonat bei 110,0 Punkten. Das ifo Institut für Wirtschaftsforschung ermittelt diese Werte durch eine Befragung in rund 7.000 Unternehmen aus Industrie, Bau, Groß- und Einzelhandel.
Topnews aus den Regionen
Europa: Banken in der Schweiz müssen künftig einen Strafzins zahlen, wenn sie mehr als 10 Mio. Franken bei der Notenbank parken. Ab dem 22. Januar liegt der Einlagensatz für die Banken bei -0,25% und damit im negativen Bereich, wie die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Donnerstag mitteilte. Damit strebe man an, dass der Geldmarkt-Referenzzins Dreimonats-Libor in den negativen Bereich falle, erläuterte die SNB. Das Zielband für den Dreimonats-Libor wurde auf -0,75% bis +0,25% ausgeweitet. Wegen der sich zuspitzenden Finanzkrise in Russland und der lockeren Geldpolitik in der Eurozone war zuletzt die Nachfrage nach als sicher geltenden Schweizer Franken deutlich angestiegen.
USA: Der Markit-Einkaufsmanager für den US-amerikanischen Dienstleistungssektor ist nach vorläufigen Angaben im Dezember niedriger ausgefallen als erwartet. Er ist auf 53,6 Punkte zurückgegangen. Die Konsensprognosen hatten bei 57,1 Punkten gelegen. Im Vormonat lag der Wert bei revidierten 56,2 Punkten. Der Dienstleistungsindex basiert auf der Befragung von Einkaufsmanagern im Dienstleistungssektor. Werte über 50 weisen auf wirtschaftliche Expansion hin.
Asien: Der Immobilienmarkt in China kühlt sich weiter ab. Die Preise für Wohnimmobilien sind im November zum Vormonat in 67 von 70 Großstädten gesunken, wie die chinesische Statistikbehörde mitteilte. In der Hauptstadt Peking gingen die Preise um 0,2% zurück, in der Wirtschaftsmetropole Schanghai sanken sie um 0,4%. Derweil verstärken chinesische Investoren ihr Engagement im Ausland. Von Januar bis September 2014 haben sie insgesamt 2,76 Mrd. US-Dollar in Gewerbeimmobilien in den USA investiert. Schwerpunkte sind Objekte in den Stadtzentren von New York, San Francisco und Houston.
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