, boerse-express
Österreichische Post: Auch ohne trans-o-flex wären die Ziele nicht erreicht worden
Eigentlich wollte die Österreichische Post ihr Jahresergebnis 2015 erst kommenden Donnerstag veröffentlichen. Bedingt durch eine Abschreibung gibt es aber bereits einen ersten Einblick in das Zahlenwerk - das stark geprägt von der heutigen Aussendung: „Österreichische Post verkauft deutsche Tochtergesellschaft trans-o-flex ist. Jene Trans-o-flex, bei der die Post Ende 2006 groß einstieg und sich dann 2008 das gesamte Unternehmen schnappte - für in Summe rund 300 Millionen Euro. Jetzt wird die Reißleine gezogen - mit dem Verkauf der Verluste schreibenden Tochter, was das Ergebnis mit einer ao Abschreibung von in Summe 125,8 Millionen nach sich zieht. Folglich kommt es auch zu einer Verfehlung der Analysten-Guidance für das Jahr 2015 (siehe Tabelle) - die es aber auch, wenn auch in geringerem Ausmaß, ohne diese Abschreibungen (23. Mio. gab es an positiven Sondereffekten) geben hätte (siehe Tabelle). Einzig beim Umsatz - dieser konnte von 2363,5 Mio. um 1,6% auf 2401,9 Mio. gesteigert werden - lag die Post leicht über den Erwartungen. Positiv: Der Free Cashflow vor Akquisitionen und Wertpapieren belief sich auf 178,3 Mio. und lag damit über dem Niveau von 2014 mit 151,7 Mio. Euro. „Dieser solide Cashflow bildet eine gute Basis für die zukünftige Investitions- und Dividendenfähigkeit der Österreichischen Post“, heißt es. Mehr zu den Zahlen und zur Post gibt es unter http://goo.gl/N2jo83
Aus dem Börse Express PDF vom 7. März. Dort mit allen Charts und Grafiken. Zum Abo geht es unter http://bit.ly/byCn49 - Abonnenten haben Zugriff auf das komplette PDF-Archiv.
Aus dem Börse Express PDF vom 7. März. Dort mit allen Charts und Grafiken. Zum Abo geht es unter http://bit.ly/byCn49 - Abonnenten haben Zugriff auf das komplette PDF-Archiv.
Relevante Links: Österreichische Post AG