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US-Börsen - Dow Jones verliert moderate 0,04 Prozent


Die New Yorker Börse hat am Freitag leicht im Minus geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index gab um 8,83 Punkte oder 0,04 Prozent auf 19.843,41 Einheiten ab und entfernte sich damit wieder etwas von der "magischen" 20.000-Punkte-Marke. Die Bilanz der nunmehr dennoch sechsten Gewinnwoche in Folge fällt mit einem Plus von rund einem halben Prozent aus.

Der S&P-500 Index verlor 3,96 Punkte oder 0,18 Prozent auf 2.258,07 Zähler. Der Nasdaq Composite Index reduzierte sich um 19,69 Einheiten oder 0,36 Prozent auf 5.437,16 Zählet.

Nach den jüngsten Gewinnwochen verhielten sich die Akteure nun zurückhaltend. Die Hoffnung auf frischen Schwung für die ohnehin schon gut laufende US-Wirtschaft durch mögliche milliardenschwere Investitionen in die Infrastruktur sowie Steuererleichterungen unter dem designierten Präsidenten Donald Trump treibt die Kurse seit Wochen an.

Seit der Wahl Trumps im November hatte der Dow Jones in der Spitze um rund 9 Prozent zugelegt. Erst am Mittwoch war er bis auf die Bestmarke bei 19.966 Punkte nach oben gegangen. Dann nahm die Aussicht auf eine womöglich etwas schneller als gedachte geldpolitische Straffung durch die US-Notenbank Fed im kommenden Jahr der Wall Street den Wind etwas aus den Segeln. Beobachter werteten es aber positiv, dass die Kurse nicht deutlich nachgaben. Dies zeige Zuversicht, dass die US-Wirtschaft höhere Zinsen verkraften könne, hieß es.

Auf Unternehmensseite stehen die Aktien von Oracle nach der Vorlage der Zahlen für das vergangene Geschäftsquartal im Fokus. Trotz anspringender Erlöse im Cloud-Geschäft war der Konzernumsatz in etwa stabil geblieben. Der Kurs knickte um 4,3 Prozent ein.

Papiere von Merck & Co verbesserten sich um moderate 0,1 Prozent, nachdem der Pharmakonzern einen Sieg gegen das US-Biotechunternehmen Gilead errungen hatte. Im Streit um Tantiemen für die Hepatitismittel Sovaldi und Harvoni sprach eine Jury dem US-Pharmakonzern eine Zahlung in Höhe von 2,54 Milliarden Dollar zu. Gilead will jedoch gegen die Entscheidung vorgehen.

Für die Aktien von General Electric ging es um 1,6 Prozent nach oben. Händler verwiesen auf eine Hochstufung auf "Outperform" durch die Experten von Bernstein.

(Forts.) ste

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