Österreichische Post: Stabilität bleibt und passt
Das Jahresergebnis entspricht den Erwartungen - der Ausblick auch - entsprechend bewegt sich die Aktie seit Handelsbeginn bei einer schwarzen Null. Der Ausblick sieht ein stabiles Ergebnis in 2017 voraus, das ist von Analysten auch so erwartet.
Die Rückgänge in 2016 ergeben sich vor allem durch den Verkauf der deutschen trans-o-flex im April (was einen Umsatzrückgang von 363,8 der in Summe 371,5 Mio. Euro erklärt - den Rest konnte die Division Paket mit einem Plus von 3,9% aber einem Umsatzanteil von nur 27,2% - Brief verlor bei einem Umsatzanteil von 72,8% 1,6% an Umsatz - nicht ausgleichen. Von den fehlenden 7,7 Umsatzmillionen erklären sich weitere 3,8 Mio. aus dem Verkauf zweier Briefgesellschaften in CEE. Gleichzeitig gibt es aber auch ein positiver „Einmaleffekt“ von 8,0 Mio. Euro aus den (Präsidentschafts-)Wahlen des Vorjahres in Österreich).
Auch die deutliche Ergebnisverbesserung ist dem trans-o-flex-Effekt geschuldet. 2015 gab es Wertminderungen in Höhe von 131,9 Mio Euro. Bereinigt um diesen sowie einen positiven Einmaleffekt hätten wir somit in 2015 statt der ausgewiesenen 89 Millionen Euro beim EBIT 198,0 Millionen gesehen. (siehe Tabelle, *bereinigt).
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