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Österreichische Post startet mit einem Plus ins Jahr, wird es aber...

Der Konzernumsatz der Österreichischen Post erreichte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 488,7 Mio Euro. Bereinigt um die im April 2016 verkaufte trans-o-flex entspricht das einem Anstieg um 4,0%. Diese Entwicklung ist stark von saisonalen Effekten beeinflusst - so waren im Quartalsvergleich zwei zusätzliche Kalenderwerktage zu verzeichnen und auch der späte Ostertermin wirkte sich positiv auf die Werbe- und Paketumsätze im März aus. Auf Basis der guten Umsatzentwicklung gepaart mit konsequenter Kostendisziplin lag das EBIT mit 54,4 Mio Euro um 3,3 Mio über dem Niveau des Vorjahres. "Wir sind sehr zufrieden mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung im ersten Quartal, wobei der Anstieg vor allem durch saisonale Effekte getragen wurde. Die Basistrends der Volumenentwicklung halten weiter an - der Briefbereich ist durch die elektronische Substitution rückläufig und der Paketbereich profitiert vom dynamischen Wachstum des Online-Shopping-Marktes. Für das Gesamtjahr peilen wir eine stabile Entwicklung - sowohl hinsichtlich Umsatz als auch Ergebnis - an", kommentiert Generaldirektor Georg Pölzl.

BRIEFUMSATZ GUT GEHALTEN - PAKETUMSATZ WEITER GESTEIGERT
Der Umsatz der Division Brief, Werbepost & Filialen erhöhte sich im Berichtszeitraum um 0,5% auf 372,4 Mio Euro. Dieser Anstieg ist vor allem auf die erwähnten positiven saisonalen Umsatzeffekte zurückzuführen. Der generelle Trend der elektronischen Substitution des klassischen Briefs mit einem Rückgang von etwa 5% pro Jahr hält an. Die Division Paket & Logistik erzielte - bereinigt um die im April 2016 verkaufte trans-o-flex - im ersten Quartal 2017 ein Umsatzplus von 17,2%. Exklusive des Segmentwechsels der bulgarischen Tochtergesellschaft M&BM Express OOD waren es 14,5%. Treiber dieser Entwicklung war vor allem der weiterhin anhaltende Trend zum Online-Shopping, der durch die angeführten saisonalen Effekte verstärkt wurde. Umsatzerhöhend wirkte auch die Einführung einer vereinfachten Produktstruktur mit 1. Jänner 2017, die insbesondere ein den Anforderungen des E-Commerce-Marktes entsprechendes Sendungsangebot rund um das "Päckchen" umfasst.

Um das stark wachsende Paketvolumen in der gewohnt hohen Qualität auch zukünftig zu meistern, ist auch der Bau eines neuen Logistikzentrums nördlich von Wien geplant.


Mit 4. Mai 2017 wurde eine Dividende in Höhe von 2,00 Euro pro Aktie für das Jahr 2016 ausgeschüttet. Damit bleibt die Österreichische Post einmal mehr ihrer klaren Kapitalmarktpositionierung als verlässlicher Dividendentitel treu. "Denn im Fokus unserer strategischen Aktivitäten stehen Verlässlichkeit und Beständigkeit gegenüber den Eigentümern und sonstigen Stakeholdern unseres Unternehmens - und diesen eingeschlagenen Weg wollen wir auch weiter fortsetzen", erklärt Pölzl. So peilt die Österreichische Post für das Gesamtjahr 2017 eine stabile Entwicklung an. Auf Basis der erwarteten Mengenentwicklung soll der Konzernumsatz auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden (vergleichbarer Umsatz ohne trans-o-flex 2016: 1,9 Mrd EUR), wobei beim Periodenvergleich der einzelnen Quartale Schwankungen in der Umsatzentwicklung zu erwarten sind. Die angepeilte umsatzseitige Entwicklung gepaart mit Kostendisziplin und einer effizienten Leistungserbringung sollte zu einem stabilen EBIT auf dem Niveau des Jahres 2016 führen (EBIT 2016: 202,3 Mio Euro).

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