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Österreichische Post: Wenn der Kalender hilft

Die Österreichische Post hat unterm Strich ein den Erwartungen entsprechendes 1. Quartal 2017 absolviert und den Ausblick für heuer bestätigt. Das Vorsteuerergebnis legte um 6,7 Prozent zu, beim Umsatz gab es zwar ein Minus von 17,6 Prozent auf 488,7 Mio. Euro, das sind aber noch Nachwehen des Verkaufs der deutschen Logistiktochter trans-o-flex. Ohne diesen Verkauf hätte der Umsatz im Jahresvergleich um 4 Prozent zugelegt - siehe Tabelle. Bei diesen 4 Prozent halfen wiederum im Vergleich zum Vorjahresquartal zwei zusätzlich Kalendertage; Und da Ostern heuer relativ spät gefeiert wurde, fällt diesmal die für Versender schwache Karwoche auch ins 2. Quartal. Dass das EBITDA mit rund 11% stärker wuchs als das Vorsteuerergebnis, hat u.a. mit Abschreibungen auf Firmenwerte zu tun - fünf Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum (etwa durch eine Wertminderung des Firmenwerts der kroatischen Tochtergesellschaft Weber Escal bzw. bei der ebenfalls kroatischen Overseas Trade Co.

Zum Ausblick heißt es: „Auf Basis der erwarteten Mengenentwicklung verfolgt die Österreichische Post das Ziel, den Konzernumsatz 2017 stabil zu halten (vergleichbarer Umsatz ohne trans-o-flex 2016: 1,9 Mrd. Euro).“ Der aktuelle Analystenkonsens liegt bei 1,9 Milliarden Euro. Weiters heißt es im Ausblick: „Die angepeilte umsatzseitige Entwicklung gepaart mit Kostendisziplin und einer effizienten Leistungserbringung sollte zu einem stabilen EBIT auf dem Niveau des Jahres 2016 führen (EBIT 2016: 202,3 Mio. Euro). Hier liegen die Analysten mit ihrer Erwartungshaltung um rund sechs Millionen Euro darüber.


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