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Finanz und Rohstoffe laufen, FACC legt weiter zu

Positiv auf die Börsenstimmung wirkten heute gute Vorgaben aus Asien sowie das Ergebnis der Frankreich-Wahl. Frankreichs neuer Präsident Emmanuel Macron hat bei der Parlamentswahl die absolute Mehrheit gewonnen. Damit wird es für ihn leichter, geplante Reformen durchzubringen. Weiters ist die Produktion im Baugewerbe in der Eurozone im April wieder leicht gestiegen. Nach einem Minus von 1,1 Prozent im März gab es im April einen Zuwachs um 0,3 Prozent. Für die EU insgesamt wurde keine Änderung registriert. Strabag und Wienerberger legten mehr als einen Prozent zu, Porr verlor leicht.

Ein Branchenvergleich in Europa zeigte Aktien aus dem Rohstoff-Sektor (RHI - 4,04% - und OMV - 3,97% - fanden sich unter den Top-ATX-Werten) sowie Bankentitel unter den größten Gewinnern - auch in Wien. So legte Erste Group um 2,16 Prozent zu, die Vienna Insurance Group 1,77 Prozent und Uniqa 1,43 Prozent. Bei der Raiffeisen Bank International waren es plus 1,69 Prozent. Der Börsengang der Tochter Raiffeisen Bank Polska ist nun in greifbarer Nähe: Die Raiffeisen Bank Polska gab heute formal bekannt, dass sie beabsichtigt, im Zuge eines Initial Public Offering Aktien an der Warschauer Börse zu emittieren - siehe related stories.

Von Kapsch TrafficCom - plus 1,38 Prozent - gab es etwas früher als gedacht die Jahreszahlen - siehe related stories.

Airbus zählte heute in Europa zu den Favoriten: Laut einem Pressebericht kann der Konzern auf einen rund fünf Milliarden US-Dollar schweren Auftrag aus Peru hoffen. Viva Air Peru will rund 30 Flugzeuge vom Typ A320neo und 15 Jets vom Typ A320ceo bestellen, heißt es: Zulieferer FACC legt bereits den vierten Tag en suite zu: plus 5,82 Prozent.