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Österreichische Post: Der Ausblick ändert sich mit positiver Nuance

Die Österreichische Post hat im ersten Halbjahr 2017 das Ergebnis gesteigert, der Umsatz ist wegen des Verkaufs des deutschen Paketdienstleisters trans-o-flex jedoch um 11 Prozent zurückgegangen. Um diesen Effekt bereinigt stieg der Umsatz um 1,9 Prozent. „Wir sind sehr zufrieden mit der Umsatzentwicklung, die vor allem vom dynamischen Paketwachstum getragen wurde. Wir konnten unsere starke Wettbewerbsposition in diesem hart umkämpften Markt - aufgrund der ausgezeichneten Zustellqualität und des breiten Angebots an individuellen Kundenlösungen - auch im ersten Halbjahr gut behaupten. Zudem werden Synergien in der Zustellung von Briefen und Paketen durch das neue Produktportfolio nunmehr noch effizienter genutzt“, kommentiert CEO Georg Pölzl die Zahlen.

Zumindest um eine Nuance positiver blickt das Management nun auch in die Zukunft: „... rechnet die Österreichische Post mit einer stabilen bis leicht steigenden Umsatzentwicklung für das Gesamtjahr 2017 (vergleichbarer Umsatz ohne trans-o-flex 2016: 1.895,6 Mio. Euro)“ - neu ist hier das „leicht steigend“. Und „auf Basis der erwarteten umsatzseitigen Entwicklung und ausgehend von einer konsequenten Kostendisziplin gepaart mit einer effizienten Leistungserbringung peilt das Unternehmen ein operatives Ergebnis an, das zumindest auf dem Niveau des Vorjahres liegt (EBIT 2016: 202,3 Mio. Euro).“ Hier wurde das bisherige „stabil“ durch „zumindest“ ersetzt. Da das von Analystenseite ohnehin bereits erwartet wurde, konzentrierte sich der Markt zu Handelsbeginn rein auf die Konsens-Zielerreichung - und die gab es nicht ganz (siehe Tabelle

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