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Was AT&S den Bullen, ist die Bawag den Bären

Die Anlegerstimmung hat sich im Euroraum im November von sehr hohem Niveau aus nochmals deutlich verbessert. Der Sentix erhobene Konjunkturindikator stieg um 4,3 auf 34,0 Punkte. Dafür hat sich die Unternehmensstimmung in der Eurozone im Oktober etwas verschlechtert. Wie IHS Markit nach einer zweiten Schätzung mitteilte, fiel der Einkaufsmanagerindex um 0,7 auf 56,0 Punkte. Und in der Eurozone hat sich die Inflation auf Erzeugerebene im September spürbar erhöht. Laut Eurostat lagen die Erzeugerpreise 2,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Im Zuge steigender Ölpreise gehörte SBO zu den Top-Performern des Tages, die OMV war hingegen auf der anderen Seite der Wertungsskala zu finden.

Ebenfalls unter den Top-Werten befand sich AT&S mit plus 3,53 Prozent auf 20,84 Euro - branchen- und newsbedingt. So hat Berenberg das Kursziel von 10,5 auf 19,0 Euro angehoben. Und in den USA wird aber die bislang größte Übernahme in der Branche der Chiphersteller spekuliert. Broadcom prüft die Übernahme von Qualcomm für rund 100 Milliarden US-Dollar, heißt es.

AT&S gehört mit SBO und der EVN zu jenen Titeln, die heute ein neues 52-Wochenhoch erreichte - bei AT&S sogar ein Allzeithoch. Auf der anderen Seite der Skala haben wir Wolford mit einem 52-Wochentief - und die Bawag - auch mangels eines 52-Wochen-Horizonts - mit einem Allzeittief.

Andritz setzte damit die Verluste vom Freitag fort. Nachdem der Gewinn des steirischen Anlagenbauers im dritten Quartal deutlich gefallen war, hatte die Aktie vor dem Wochenende mehr als fünf Prozent verloren.