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Södergren: Global Ressources Fund-Monatsbericht März 2009

Von Craton Capital eingelangt: Marktbericht: Während der Vergleichsindex des Craton Capital Global Resources Fund (GRF) im März ein Plus von 9% erwirtscha3ete, verzeichnete der Fonds mit einer Rendite von 12,3 % einen noch besseren Monat. Im Vergleich dazu die Rendite der zu jeweils 25 % gewichteten Subindizes des Benchmarks: der MSCI World Energy Index avancierte über den Monat mit 4.7%, der DJ‐AIG Commodity Index legte 3.6% zu, der MSCI Metals und Mining Index erhöhte sich um 15,4% und der MSCI Materials Index lag mit 12.1% im Plus. Die Quartalsrendite des Fonds betrug + 4.1 % gegenüber einem Minus von 4.2 % des Vergleichsindex. Unter den Industriemetallen hat Kupfer mit einem beeindruckenden Plus von 32% das erste Quartal 2009 beendet. Der Preis für Oel (WTI) sJeg in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres um 11.3 % .

Anlageschwerpunkte: Rohstoffaktien und Industriemetalle im Speziellen setzten im März ihren Aufwärtstrend fort. Nach einer kurzen Korrektur Ende Februar und zu Beginn März gewann der Markt an Momentum. Dabei trugen mehrere Faktoren zum erwachten OpJmismus bei: die Disziplin der Produzenten bei den Industriemetallen und bei Öl, die strategische Lageraufstockung Chinas, das geringere Scrap‐Angebot bei Kupfer und die zunehmend posiJveren Wirtscha3sdaten aus China. Die Nachfrage aus den anderen Teilen der Welt bleibt schwach. Während die Inventare der meisten Rohstoffe zunahmen, bleiben die Lagerbestände speziell für Aluminium und Kupfer Jefer als in vorangegangenen Rezessionen. Bei den Industriemetallen ergibt sich eine interessante SituaJon: die Lagerbestände in Europa (LME) und Nordamerika sind gemessen am Bedarf zu hoch, während dort wo der Verbrauch staeindet (Asien), die Inventare abnehmen. Dadurch könnten geographisch bedingt Engpässe entstehen, die zu einem plötzlichen Preisschub führen können. Die AllokaJon des Fonds blieb gegenüber dem letzten Monats nahezu unverändert. Das Porfolio ist übergewichtet bei grossen diversifizierten Minen, Edelmetallproduzenten, DüngemiOelproduzenten und Uran, untergewichtet bei Energie, Stahl und Chemie. Die AllokaJon in Energiewerte ist im Vergleich zur Benchmarkgewichtung geringer. Das Porfolio ist hier in Wachstumswerte mit einem höhreren Beta invesJert. Die InternaJonal Energy Agency (IEA) hat diese Woche die Nachfrageeinschätzung für 2009 nochmals reduziert. Die OPEC hat jedoch besser als erwartet auf die schwache weltweite Nachfrage reagiert und ihre Quoten entsprechend angepasst und die Förderdisziplin besser durchgesetzt. Dadurch reduzierte sich die ungenutzte Förderkapazität auf 4 mmb/d. In der ersten Jahreshäl3e erwarten wir einen Preisbandbreite von $40‐55/bbl. Saisonal bedingt und durch eine einsetzende Wirtscha3serholung erwarten wir, dass die Preise spätestens im letzten Quartal 2009 wieder anziehen werden. AgrarakJen waren unter den Gewinnern der letzten Monate. Der Bereich bleibt aOrakJv, auch wenn eine gewisse Vorsicht berechJgt ist. Die DüngemiOelproduzenten waren mit Abschreibungen auf Lagerbeständen und ProdukJonskürzungen konfronJert, die Bauern liOen unter verschär3en Kreditvergaben und fallenden Preisen für Agrarprodukte. Für DüngemiOel erwarten wir abnehmende Lagerbestände und eine ansteigende Nachfrage und steigende Preise ab der zweiten Jahreshäl3e. Ein Agraranbieter kann eine Saison produzieren ohne DüngemiOel einzusetzen. Tut er das für eine weitere Ernte, nimmt der Ertrag pro Hektare rasch ab. Kali ist eine unabdingbare DüngemiOelkomponente, wird aber weltweit nur in 12 Ländern produziert. Kanada, Russland und Weissrussland kontrollieren 80 % der weltweiten Reserven, Asien, Lateinamerika und die USA sind die grössten Nachfrager. Die Industrie ist dominiert durch lediglich 6 Anbieter, die für 70 % der ProdukJon verantwortlich sind. Als Folge dieses Oligopols ist die Preistabilität am Markt hoch. Die Nachfrage nach Korn, Weizen und anderen Grundnahrungsprodukten nimmt weltweit zu: die Faktoren sind das Bevölkerungswachstum in Schwellenländern und veränderte Essgewohnheiten. Die Vorräte an Korn und Weizen sind trotz Rekordernten auf dem Jefsten Stand seit 30 Jahren. Das macht den Agrarsektor aOrakJv. Nach wie vor Jefe Bewertungen, hohe operaJonelle Margen und aOrakJve Dividenden sind AOribute, die zahlreiche Unternehmen auszeichnen.