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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Asyl-Anträge gingen 2025 um 36 Prozent zurück

Wien - 2025 hat Österreich einen deutlichen Rückgang bei den Asylanträgen beschert. Gesamt wurden 16.284 Ansuchen gestellt. Das ist ein Minus von 36 Prozent gegenüber dem Jahr davor und die niedrigste Zahl seit 2020. Hochgerechnet auf die Bevölkerungszahl liegt Österreich damit in der EU an zwölfter Stelle. In der Antragsstatistik an der Spitze stehen heuer Afghanen vor Syrern. Gewährt wurde Asyl bzw. subsidiärer Schutz in 11.384 Fällen. Dazu kamen 1.315 humanitäre Aufenthaltstitel.

Tote in Wiener Pensionistenheim - Frau wurde erstickt

Wien - Die 87-jährige Frau, die am Dienstag in einem Pensionistenheim in Wien-Döbling tot aufgefunden worden war, dürfte erstickt worden sein. Im Hals der Frau wurde laut "oe24.at" und "krone.at" ein Schmuckstück gefunden. Das bestätigte die Polizei. Weitere Details wurden vorerst nicht bekannt. Derzeit finden Befragungen im Umfeld der Frau und im Pensionistenheim statt. Ob es im Zimmer der Seniorin in dem noblen Heim Anzeichen von Diebstahl gibt, ist Gegenstand von Untersuchungen.

Prozess gegen militante "Sächsische Separatisten" begonnen

Dresden/Wien - Acht junge Männer stehen seit Freitag in Dresden unter anderem wegen Terrorismusverdachts vor Gericht. Die Bundesanwaltschaft - Deutschlands oberste Anklagebehörde - rechnet sie der militanten Neonazi-Gruppe "Sächsische Separatisten" zu. Die Männer im Alter zwischen 22 und 26 Jahren sollen sich wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung, Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens und weiterer Anklagepunkte verantworten. Es gibt einen Österreich-Konnex.

Ott-Prozess mit Befragung des Ex-BVT-Beamten fortgesetzt

Wien - Am Freitag ist am Wiener Landesgericht der Spionage-Prozess gegen den ehemaligen Chefinspektor im mittlerweile aufgelösten Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), Egisto Ott, und einen mitangeklagten suspendierten Beamten fortgesetzt worden. Es ging unter anderem um die Bespitzelung eines abtrünnigen russischen Geheimdienst-Offiziers, dessen Aufenthaltsort Ott eruieren wollte. Beide Angeklagte bekennen sich nicht schuldig.

5.000 Tote bei Massenprotesten gegen Regime im Iran

Teheran/Jerusalem/Washington - Bei den Massenprotesten im Iran sind Aktivisten zufolge mehr als 5.000 Menschen ums Leben gekommen. Das Menschenrechtsnetzwerk HRANA mit Sitz in den USA verifizierte nach eigenen Angaben vom Freitag bisher 5.002 Tote, darunter 4.714 Demonstranten, 207 Staatskräfte, 42 Minderjährige und 39 Unbeteiligte. Weitere 9.787 Todesfälle würden untersucht. Zudem seien rund 26.800 Menschen festgenommen worden, hieß es in dem Bericht bei HRANA.

Causa Wienwert - Karl Mahrer beantragt Diversion

Wien - Der Ex-ÖVP-Wien-Chef Karl Mahrer und seine Ehefrau haben im Prozess rund um die Causa Wienwert eine Diversion beantragt. Wie ihr Anwalt Oliver Scherbaum erklärte, räumen die beiden Fehler ein. Es bestehe aber keine strafrechtliche, sondern "eine ethische Schuld". Der vorsitzende Richter Michael Radasztics splittete das Verfahren daraufhin - die Entscheidung über die Diversion der Mahrers dürfte am Nachmittag erfolgen. Davor kamen Mahrer und seine Frau noch selbst zu Wort.

Regierung erstellt Aktionsplan gegen Rechtsextremismus

Wien - Die Regierung geht den im Regierungsprogramm verankerten Nationalen Aktionsplan gegen Rechtsextremismus an. Die Vorbereitungen seien im Wesentlichen abgeschlossen, erklärte SPÖ-Staatssekretär Jörg Leichtfried am Freitag im "Ö1". Kommende Woche dürfte im Ministerrat der Startschuss für die Erarbeitung des Aktionsplans durch das Innenministerium gemeinsam mit dem Justiz- und dem Bildungsministerium fallen.

Weitere Menschen nach Crans-Montana im Visier der Ermittler

Rom/Crans-Montana - Nach dem Feuerinferno von Crans-Montana in der Silvesternacht könnte der Kreis der Beschuldigten wachsen. Das teilte die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis am Freitag mit. Sie ermittelt wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Brandstiftung in der Bar "Le Constellation", in der 40 Menschen starben und 116 größtenteils schwer verletzt wurden. Der Betreiber der Bar ist in Untersuchungshaft, seine Frau auf freiem Fuß.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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