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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Ukrainer und Russen reden in Abu Dhabi über Gebietsfragen

Abu Dhabi - Die ersten direkten Gespräche zwischen der Ukraine und Russland seit Monaten haben begonnen. Das teilte das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) mit. Bei den von den USA angeregten trilateralen Gesprächen geht es nach Angaben aus Kiew vor allem um Gebietsfragen. "Die Frage des Donbass ist eine Schlüsselfrage", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vor Journalisten. Die Verhandlungen in Abu Dhabi sollen am Samstag fortgesetzt werden.

Junger IS-Anhänger nach Anschlagsplänen in Linz in U-Haft

Linz/Wien - Ein 17-jähriger mutmaßlicher IS-Anhänger mit Anschlagsplänen befindet sich in Linz in U-Haft. Wie das Innenministerium am Freitagabend bekannt gab, wurde der Jugendliche bereits Anfang Dezember festgenommen. Vorangegangen waren gemeinsame Ermittlungen der Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) und des Landesamtes Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE). Die Festnahme des österreichischen Staatsbürgers erfolgte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz.

Dänemark sichert Grönland Unterstützung zu

Nuuk/Brüssel - Im Konflikt mit den USA um Grönland stimmt Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen die Bevölkerung der Arktisinsel auf ernste Zeiten ein und sichert ihnen die Solidarität ihrer Regierung zu. Bei einem Besuch in der grönländischen Hauptstadt Nuuk sagte Frederiksen zum Sender DR, sie sei in erster Linie dort, "um der grönländischen Bevölkerung unsere starke Unterstützung aus Dänemark zu zeigen. Es war eine sehr, sehr schwierige Zeit."

Causa Wienwert - Diversion für Ex-ÖVP-Wien-Chef Mahrer

Wien - Richter Michael Radasztics gab dem Antrag von Ex-ÖVP-Wien-Chef Karl Mahrer und seiner Frau auf Diversion gegen Zahlung eines Geldbetrags in der Causa Wienwert statt. Der Ex-Politiker muss rund 46.000 Euro zahlen, seine Frau 17.000 Euro, die belangte PR-Firma 2.500 Euro. Das Ehepaar Mahrer nahm die Entscheidung an. Ein Staatsanwalt der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft sah in einer ersten kurzen Stellungnahme keine Gründe, die gegen die Diversion sprechen würden.

US-Hauptstadt Washington ruft wegen Schneesturm Notstand aus

Washington - Die US-Hauptstadt Washington hat wegen des erwarteten heftigen Schneesturms am Wochenende den Notstand ausgerufen. Er gelte für die Hauptstadt (District of Columbia) ab sofort, sagte Washingtons Bürgermeisterin Muriel Bowser am Freitagmittag (Ortszeit). Von der Nationalgarde werden demnach Geländefahrzeuge zur Unterstützung der Einsatzkräfte angefordert.

Greenpeace warnt vor starker Asbestbelastung im Burgenland

Oberwart - Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat an mehreren Orten im Südburgenland eine massive Belastung mit krebserregenden Asbestfasern festgestellt. Betroffen sind unter anderem die Klinik Oberwart, der Skatepark Rechnitz und eine Einfamilienhaussiedlung in Neumarkt im Tauchental. Analysierte Materialproben enthielten einen Asbestgehalt von teilweise über 50 Prozent, berichtete Greenpeace am Freitag. Das Land kündigte daraufhin eine "Taskforce" zur Luftqualität an.

Empörung über Festnahme von Fünfjährigem bei ICE-Einsatz

Genf - In den USA wächst die Empörung über die Festnahme eines fünfjährigen Buben bei einem Einsatz der US-Einwanderungspolizei ICE in Minneapolis. Politikerinnen der oppositionellen Demokraten wie Ex-Vizepräsidentin Kamala Harris und Ex-Außenministerin Hillary Clinton verurteilten das Vorgehen. UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk äußerte sich "bestürzt über die inzwischen alltägliche Misshandlung und Herabwürdigung von Migranten und Flüchtlingen" in den Vereinigten Staaten.

Brand in Crans-Montana: Bar-Betreiber aus U-Haft entlassen

Genf - Nach der Brandkatastrophe bei einer Silvester-Party im Schweizer Skiort Crans-Montana ist der Betreiber der Bar nach Kautionszahlung aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Wie das zuständige Gericht im Schweizer Kanton Wallis am Freitag mitteilte, wurde die U-Haft des Barbetreibers Jacques Moretti gegen Zahlung von 200.000 Schweizer Franken (rund 215.000 Euro) aufgehoben. Moretti seien Ersatzmaßnahmen auferlegt worden, um einem bestehenden Fluchtrisiko entgegenzuwirken.

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red

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