Wolford führte beschlossene Kapitalerhöhung nicht durch / Wirtschaftlich nicht sinnvoll - Hauptaktionärin will die Gesellschaft weiterhin finanziell unterstützen
Das Vorarlberger Textilunternehmen Wolford hat im vergangenen Juli von der Hauptversammlung beschlossene Erhöhung des Grundkapitals um bis zu knapp 7,7 Mio. Euro abgesagt. Die Durchführung der Kapitalerhöhung bis zur gesetzten Frist (31. Jänner) erscheine angesichts des erwartbaren Zeichnungsvolumens neuer Aktien aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll, hieß es am Montag in einer Mitteilung des Unternehmens. Der Liquiditätsbedarf könne dennoch gedeckt werden.
Die Hauptversammlung hatte eine Erhöhung des Grundkapitals von 14,87 Mio. Euro auf bis zu 22,56 Mio. Euro beschlossen. Dazu sollten bis zu 7,69 Mio. neue Stammaktien ausgegeben werden. Die Hauptaktionärin habe aber die langfristige strategische Bedeutung der Wolford AG betont und bestätigt, dass die Gesellschaft weiterhin finanziell unterstützt werde, unter anderem mittels Gesellschafterdarlehen, wurde mitgeteilt. Vor diesem Hintergrund habe sich der Vorstand entschieden, die Durchführungsfrist verstreichen zu lassen und die Kapitalerhöhung nicht durchzuführen. Bei der nächsten Hauptversammlung werde der Vorstand vorschlagen, den Kapitalerhöhungsbeschluss zu widerrufen.
jh/pro
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