Chipzulieferer Siltronic sieht weiterhin schwieriges Geschäftsumfeld
Der Hersteller von Halbleiter-Wafern Siltronic
rechnet nach einem tristen Jahr 2025 mit einem
weiterhin schwierigen Geschäftsumfeld. 2026 werde von Preisdruck
außerhalb von Langfristverträgen sowie von negativen
Wechselkurseffekten geprägt sein, hieß es vom Unternehmen am
Dienstag im Zuge der Veröffentlichung der vorläufigen Resultate für
2025. Zudem habe es Lieferverschiebungen von Anfang 2026 ins
Schlussquartal 2025 gegeben und die Schließung der Fertigung für
bestimmte kleinere Wafer in Burghausen im vergangenen Jahr werde
Spuren hinterlassen. Vor diesem Hintergrund traut sich die
Beteiligung von Wacker Chemie noch keine detaillierte
Prognose für das neue Jahr zu. Anleger müssen sich wohl bis zur
Vorlage der endgültigen Jahreszahlen im März gedulden.
2025 sank der Umsatz des Chipzulieferers um 4,7 Prozent auf 1,35
Milliarden Euro. Davon blieben 23,5 Prozent als Gewinn vor Zinsen,
Steuern und Abschreibungen (Ebitda) übrig; konkret sind das 317
Millionen Euro und damit rund 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Das
ist jeweils etwas mehr als von Analysten im Durchschnitt erwartet,
was allerdings auch an den Lieferschiebungen ins Schlussquartal 2025
hinein liegen könnte./mis/stk