APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Inflation im Jänner laut Schnellschätzung bei 2 Prozent
Wien - Die Inflation in Österreich hat sich deutlich abgeschwächt. Im Jänner lagen die Preise im Schnitt nur noch um 2 Prozent über jenen vom Jänner 2025, wie die Statistik Austria am Mittwoch auf Basis vorläufiger Daten mitteilte. Im Dezember hatte der Anstieg der Verbraucherpreise noch 3,8 Prozent betragen. Ausschlaggebend für die im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Teuerung sei das Ende des sogenannten Basiseffektes bei Strom und Preisrückgänge bei Energie generell.
Angeklagter IS-Anhänger kaufte jungen Gleichgesinnten Waffen
Wien - Dass Deradikalisierungsprogramme bei jungen IS-Anhängern nicht immer von Erfolg gekrönt sind, hat einmal mehr eine Verhandlung am Wiener Landesgericht veranschaulicht. Am Mittwoch wurde gegen einen 20-Jährigen verhandelt, der im Jänner 2025 im Grauen Haus wegen terroristischer Vereinigung verurteilt worden war. Er hatte sich als Mitglied der radikalen Terror-Vereinigung "Islamischer Staat" (IS) betätigt. Nach seiner Verurteilung machte er damit nahtlos weiter.
Toter Häftling - Überstellung ohne medizinische Begleitung
Hirtenberg - Im Fall rund um den Tod eines Häftlings der niederösterreichischen Justizanstalt (JA) Hirtenberg hat die Wochenzeitung "Falter" anonym mit einem Beamten gesprochen, der bei dem Einsatz dabei war. Er berichtete, dass die Häftlingsüberstellung ohne medizinische Begleitung erfolgt sei. Es sei kein Arzt dabei gewesen bzw. keine sedierenden Medikamente verabreicht worden. Die Amtshandlung sei "zu vollziehen" gewesen. Die Order dazu kam vom Kommandanten: "Bringts ihn weg."
Zweifel an geplanter Gerichtsaussage von Mette-Marits Sohn
Oslo - Im Vergewaltigungsprozess gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit hat der Anwalt von Marius Borg Høiby am Mittwoch die eigentlich für den Nachmittag geplante Aussage seines Mandanten wieder in Frage gestellt. "Wir werden sehen", sagte Anwalt Petar Sekulic zu Journalisten in Oslo zu der Frage, ob Høiby wie geplant aussagen werde. Zunächst wurde im Gericht am Mittwoch weiter eines der mutmaßlichen Opfer des 29-Jährigen befragt.
Ukraine und Russland sprechen wieder in Abu Dhabi
Abu Dhabi - In Abu Dhabi hat eine zweite Runde von Friedensgesprächen zwischen der Ukraine und Russland begonnen. Der Verhandlungsprozess sei unter Beteiligung der USA eröffnet worden, teilte der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow am Mittwoch mit. Die Positionen der Kriegsparteien liegen bei zentralen Punkten noch weit auseinander. Zu den heikelsten Fragen gehört die Forderung Moskaus, dass die Ukraine von ihr gehaltenes Territorium aufgibt.
Viele tote Palästinenser nach israelischen Angriffen in Gaza
Gaza - Weil Palästinenser Schüsse auf israelische Soldaten im Norden des Gazastreifens abgegeben haben sollen, hat Israels Armee nach eigenen Angaben in der Gegend mehrere Angriffe ausgeführt. Die von der Hamas kontrollierte Gesundheitsbehörde im Gazastreifen meldete für das gesamte Küstengebiet mindestens 18 Tote durch israelischen Beschuss seit dem frühen Morgen. Die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas bleibt somit brüchig.
Glatteis sorgt für Stillstand im Norden der Niederlande
Groningen - Extreme Glätte hat das öffentliche Leben im Norden der Niederlande großteils stillgelegt. Für die drei nördlichen Provinzen Groningen, Friesland und Drenthe nahe der deutschen Grenze wurde Wetteralarm ausgelöst. Bis 12.00 Uhr gelte die höchste Alarmstufe Rot, teilten die Behörden mit. Menschen wurden aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Züge und Busse fahren nicht. Auch Behörden und Schulen sind dicht. Krankenhäuser haben nach Medienberichten Termine zunächst bis 12 Uhr abgesagt.
Mindestens 35 Tote durch Schneemassen in Japan
Tokio - Heftiger Schneefall hat in Japan in den vergangenen Wochen mindestens 35 Todesopfer gefordert. Damit stieg die Zahl gegenüber den Angaben vom Montag um weitere fünf Personen. Zudem wurden rund 400 Menschen verletzt, so die Behörden am Mittwoch. Sie warnten, dass durch einen heftigen Wetterumschwung mit nunmehr wärmeren Temperaturen äußerste Lawinengefahr bestehe. Schneefall von zum Teil bisher unbekannten Ausmaß ging seit Ende Jänner vor allem über den Norden Japans nieder.
Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.
red