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'FT': Differenzen zwischen Glencore und Rio Tinto bei Fusionsgesprächen

Die Fusionsgespräche zwischen den Bergbaukonzernen Glencore und Rio Tinto verlaufen laut einem Medienbericht schwierig. Das Geschäft stehe auf der Kippe, berichtete die "Financial Times" am Mittwochabend mit Verweis auf Insider.

Rio Tinto fordere in den Gesprächen, dass es den Verwaltungsratspräsidenten und den Vorstandsvorsitzenden stellen dürfe, so der Bericht weiter. Glencore wiederum fordere eine hohe Prämie.

Wie schon die Nachrichtenagentur Bloomberg Ende letzter Woche berichtet hatte, sollen die Gespräche laut der Zeitung über den kommenden Donnerstag hinaus fortgesetzt werden. Das britische Takeover Panel hatte vor drei Wochen bestimmt, dass sich Rio Tinto als potenzieller Bieter für Glencore bis zum 5. Februar äußern muss.

Glencore hatte im Januar die Gespräche über einen Zusammenschluss bestätigt, wobei bei einer Fusion die britische Rio Tinto das schweizerische Unternehmen kaufen würde, wie es damals geheißen hatte./rw/AWP/he

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AXC0282 2026-02-04/19:59

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