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Vodafone enttäuscht mit Umsatz - Deutschland-Geschäft mit leichtem Wachstum

Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone hat im dritten Geschäftsquartal 2025/26 Umsatz und operativen Gewinn gesteigert. Das Unternehmen profitierte dabei vom weiteren Wachstum in Afrika und der Übernahme des britischen Mobilfunkanbieters Three sowie von Telekom Romania. Gegenwind kam von Währungseffekten. Am Markt hatten Experten sich allerdings mehr ausgerechnet, die Aktie fiel in London nach dem Start um fast sieben Prozent.

Der Umsatz stieg im dritten Quartal des Geschäftsjahres um 6,5 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro. Analysten hatten im Mittel mit etwas mehr gerechnet. Der Service-Umsatz stieg um 7,3 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro. Organisch, also ohne Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen, wuchs der Service-Umsatz um 5,4 Prozent. Analysten hatten hier mehr erwartet. Im wichtigen Geschäft in Deutschland wurde erneut ein moderates Wachstum beim Service-Umsatz um 0,7 Prozent erzielt.

Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und nach Leasingkosten (EbitdaAL) stieg organisch um 2,3 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Management um Konzernchefin Margherita Della Valle weiterhin ein bereinigtes operatives Ergebnis am oberen Ende der ausgegebenen Spanne von 11,3 bis 11,6 Milliarden Euro./err/men/mis

 ISIN  GB00BH4HKS39

AXC0110 2026-02-05/09:36

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