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Shell verdient 2025 mehr - Gesunkene Ölpreise vermiesen aber das Schlussquartal

Die gesunkenen Ölpreise haben beim Öl- und Gasmulti Shell für ein schwaches Schlussquartal 2025 gesorgt. Für das Gesamtjahr konnte die Briten unter dem Strich aber einen Ergebnisanstieg ausweisen. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn kletterte um elf Prozent auf gut 17,8 Milliarden US-Dollar (15,1 Mrd Eur), wie der Konzern am Donnerstag in London mitteilte. Die Aktie gab im frühen Handel aber um mehr als zwei Prozent nach.

Das letzte Jahresviertel war dabei allerdings noch schlechter ausgefallen als von Analysten erwartet. Überschattet wurden die drei Monate von dem deutlich niedrigen Ölpreis.

Shell hatte bereits im Januar mitgeteilt, dass die Ergebnisse aus dem Ölgeschäft trotz einer höheren Fördermenge klar sinken dürften. Aber auch das Gas- und Chemiegeschäft schwächelte.

Der um Sondereffekte bereinigte Konzerngewinn fiel in den drei Monaten bis Ende Dezember im Vergleich zum Vorjahresquartal um elf Prozent auf knapp 3,3 Milliarden Dollar, im Vergleich zum vorangegangenen dritten Jahresviertel fiel der Gewinnrückgang noch weitaus drastischer aus.

Auch die Ölbranche hat derzeit mit den geopolitischen Spannungen zu kämpfen, die die Preise stark beeinflussen. Trotz der zuletzt schwächeren Entwicklung will Shell den Angaben zufolge an seinem Aktienrückkaufprogramm für das Quartal in Höhe von 3,5 Milliarden US-Dollar festhalten, hieß es weiter./tav/err/mis

 ISIN  GB00BP6MXD84

AXC0119 2026-02-05/09:57

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