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AKTIE IM FOKUS: Analystenbriefing belastet Rheinmetall und andere Rüstungswerte

Die seit Jahresanfang verbuchten Kursgewinne für Rheinmetall sind am Donnerstag angesichts vorsichtigerer Erwartungen so gut wie aufgezehrt. Mit einem Abschlag von 6 Prozent auf 1580 Euro näherten sich die Titel dem unteren Ende ihrer Schwankungsspanne, in der sie sich seit ihrem Rekordhoch von Anfang Oktober bewegen. Händler verwiesen auf etwas skeptischere Aussagen im Rahmen eines Briefings (Pre-Close-Call), in dem der Rüstungskonzern Analysten auf die kommenden Quartalszahlen einstellte.

Die Informationen von Rheinmetall implizierten wohl nachgebende Konsensschätzungen, hieß es. Analyst David Perry von JPMorgan machte dies vor, indem er am Donnerstag seine zuvor über dem Konsens liegenden Ergebnisschätzungen bis 2030 am Donnerstag um bis zu 14 Prozent kappte. "Wir erwarten weiterhin ein außergewöhnlich starkes Umsatz- und Gewinnwachstum in den nächsten fünf Jahren, gehen aber nun davon aus, dass der Produktionshochlauf schwieriger sein wird als ursprünglich angenommen", argumentierte der Experte.

Die getrübte Stimmung erfasste am Donnerstag auch andere Branchenwerte: Im MDax büßten die Titel von Hensoldt , Renk und TKMS zuletzt zwischen 0,5 und 2,6 Prozent ein.

Die Rüstungsbranche blickt zudem gespannt auf die laufenden Gespräche zwischen Russland und der Ukraine. In den Vereinigten Arabischen Emiraten hat der zweite Tag der von den USA vermittelten Verhandlungen über ein Kriegsende begonnen. Der Sondergesandte von Kremlchef Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, erklärte im Staatsfernsehen, dass Fortschritte zu verzeichnen seien./tih/ajx/zb

 ISIN  DE0007030009  DE000HAG0005  DE000RENK730  DE000TKMS001

AXC0127 2026-02-05/10:10

Relevante Links: Rheinmetall AG, HENSOLDT AG, RENK GROUP AG INH O.N., TKMS AG & Co KGaA

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