Die Fusionsgespräche zwischen den
Bergbaukonzernen Rio Tinto und Glencore
sind geplatzt. Rio Tinto sei zu dem Schluss gekommen,
dass keine Einigung erzielt werden könne, die einen Mehrwert für
seine Aktionäre bringe, teilte der Konzern am Donnerstag mit.
Glencore sprach von einer Unterbewertung durch Rio Tinto bei dem
Geschäft. Rio Tinto beanspruchte einen zu hohen Anteil am
Unternehmen. Glencore-Aktien sackten um mehr als zehn Prozent ab.
Rio Tinto verloren zwei Prozent.
Zuvor hatte die "Financial Times" berichtet, dass das Geschäft auf
der Kippe steht. Glencore hatte im Januar die Gespräche über einen
Zusammenschluss bestätigt, wobei bei einer Fusion die britische Rio
Tinto das schweizerische Unternehmen kaufen würde, wie es damals
geheißen hatte./jha/he