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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 05.02.2026 - 17.00 Uhr

ROUNDUP 3: EZB geht mit stabilen Leitzinsen in ein unsicheres Jahr

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) tastet die Leitzinsen auch im neuen Jahr zunächst nicht an. Der für Banken und Sparer wichtige Einlagenzins bleibt bei 2,0 Prozent, wie die Notenbank am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe steigen deutlich stärker als erwartet

WASHINGTON - In den USA haben unerwartet viele Menschen Arbeitslosenhilfe beantragt. In der vergangenen Woche wurden 231.000 Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit 212.000 Anträgen gerechnet. In der Woche zuvor waren 209.000 Anträge gestellt worden.

ROUNDUP: Britische Notenbank bestätigt Leitzins - Knappe Entscheidung

LONDON - Die britische Notenbank hat ihren Leitzins nach einer engen Entscheidung wie erwartet stabil gehalten. Er liege weiter bei 3,75 Prozent, teilte die Bank of England am Donnerstag nach ihrer geldpolitischen Sitzung mit. Bankvolkswirte hatten dies im Schnitt erwartet.

ROUNDUP 2/Unerwarteter Auftragsboom: Industrie gibt Konjunkturhoffnung

WIESBADEN - In der krisengebeutelten deutschen Industrie zeichnet sich immer stärker eine Trendwende ab - auch dank vieler Großaufträge. Nach einem Auftragsboom im Dezember wächst die Hoffnung auf eine Erholung der deutschen Wirtschaft im neuen Jahr. Im Dezember erhielten die Industrieunternehmen nicht nur den vierten Monat in Folge mehr Aufträge, sondern sie wuchsen auch überraschend stark. Die Zahl der Bestellungen stieg gemessen am Vormonat um 7,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Eurozone: Umsätze im Einzelhandel sinken stärker als erwartet

LUXEMBURG - Die Umsätze im Einzelhandel der Eurozone sind im Dezember etwas stärker als erwartet gefallen. Im Vergleich zum Vormonat sanken sie um 0,5 Prozent, wie das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang um 0,2 Prozent erwartet.

Ifo-Umfrage unter 6300 Firmen: Note vier für Bundesregierung

MÜNCHEN - Die deutsche Wirtschaft ist allgemein unzufrieden mit der Bundesregierung. In einer Sonderumfrage des Ifo-Instituts gaben gut 6.300 Unternehmen der Koalition von Union und SPD im Schnitt die Schulnote vier (4,2). Die "Zensuren" für die einzelnen Politikfelder vom Arbeitsmarkt bis zum Sozialen fielen dabei durch die Bank schlecht aus, wie das Forschungsinstitut in München mitteilte. Den größten Unmut löst die Sozial- und Rentenpolitik aus, die mit der Durchschnittsnote 4,6 beurteilt wurde.

ROUNDUP/Konjunkturhoffnung: Deutsche Industrie überrascht mit Auftragseingang

WIESBADEN - In der deutschen Industrie mehren sich Anzeichen für einen Aufschwung nach der Krise. Im Dezember erhielten die Industrieunternehmen den vierten Monat in Folge überraschend mehr Aufträge. Die Zahl der Bestellungen stieg im Monatsvergleich saison- und kalenderbereinigt um 7,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Ökonomen erkennen in dem starken Auftragseingang Anzeichen einer Trendwende in dem für die deutsche Wirtschaft wichtigen Industriesektor.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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