Der französische Infrastrukturkonzern Vinci
hat im vergangenen Jahr die Markterwartungen
übertroffen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern aus der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg 2025 um gut sechs Prozent auf
9,56 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag nach
Börsenschluss in Nanterre mitteilte. Der Umsatz kletterte um gut
vier Prozent auf fast 74,6 Milliarden Euro. Unter dem Strich legte
der Gewinn um knapp ein Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zu. Die
Dividende soll um 25 Cent auf 5,00 Euro je Aktie steigen. Analysten
hatten im Schnitt insgesamt weniger erwartet.
In einem turbulenten globalen makroökonomischen und geopolitischen
Umfeld hat aus Sicht von Vinci-Chef Pierre Anjolras die dezentrale
Organisation der Gruppe erneut ihre Vorzüge unter Beweis gestellt.
Wenn die Effekte einer höheren Unternehmenssteuer außer Acht
gelassen werden, erwarte das Management auch im neuen Jahr mehr
Umsatz und mehr Gewinn. Vinci ist ein Bau- und Energiekonzern und
betreibt daneben auch Flughäfen und Mautstraßen./jha/he