IT-Dienstleister Bechtle kann auch im Schlussquartal punkten
Der IT-Dienstleister Bechtle
hat im Schlussquartal die Geschäfte deutlich ausweiten können und
setzt damit den Aufschwung nach längerer Durststrecke fort. Der
Umsatz legte im Gesamtjahr um rund 2 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro
zu, wie das MDax -Unternehmen am Freitag in Neckarsulm
überraschend auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Das
Vorsteuerergebnis lag demnach bei rund 324 Millionen Euro und damit
etwa 6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Bechtle hatte wegen der
schwachen Konjunktur lange unter der Zurückhaltung der Kunden aus
dem Mittelstand und von Behörden gelitten. "Wir gehen auch für 2026
davon aus, dass sich Bechtle positiv entwickeln wird, wenngleich die
gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen herausfordernd bleiben",
sagte Vorstandschef Thomas Olemotz.
Das Geschäftsvolumen stieg den Angaben zufolge im Gesamtjahr um rund
8 Prozent auf fast 8,6 Milliarden Euro. Bechtle darf sich
Softwareverkäufe nicht komplett als Umsatz anrechnen, weist diese
aber in der Kennzahl Geschäftsvolumen voll aus. Im vierten Quartal
allein habe das Geschäftsvolumen um über 16 Prozent angezogen. Das
Vorsteuerergebnis kletterte in den letzten drei Monaten um über ein
Fünftel auf 121 Millionen Euro./men/stk