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APA ots news: FMA erklärt: Follow the money - Wieso die Bank wissen muss woher das Geld stammt

Die Kurzvideoreihe "1 Minute - 1 Begriff" der Finanzmarktaufsicht (FMA) erläutert, warum Banken oder Versicherungen bei ungewöhnlich großen Geldeingängen Nachfragen stellen.

Wien (APA-ots) - Ungewöhnlich hohe oder unerwartete Zahlungseingänge können ein Warnsignal für Geldwäsche sein. Kriminelle versuchen oft, illegal erwirtschaftete Gelder über gewöhnliche Bankkonten in den legalen Finanzkreislauf einzuschleusen. Indem Finanzinstitute prüfen, ob Einnahmen oder Einzahlungen zur finanziellen Situation der Kund:innen passen und ob deren Herkunft nachvollziehbar ist, können sie solche Auffälligkeiten frühzeitig erkennen. Diese Überprüfungen dienen nicht nur der Sicherheit des Finanzsystems, sondern schützen auch Kund:innen davor, unbeabsichtigt in kriminelle Aktivitäten verwickelt zu werden.

In ihrem neuen Video aus der Reihe "1 Minute, 1 Begriff" erklärt die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA), wieso Banken, Versicherungen und andere Finanzinstitute gesetzlich dazu verpflichtet sind, die finanzielle Situation ihrer Kund:innen nachvollziehen zu können. Sie dürfen nur Gelder annehmen, deren Herkunft plausibel belegbar ist. Bei Transaktionen, die außergewöhnlich hoch sind, oder bei einer neuen Geschäftsbeziehung können Nachweise wie etwa Lohnzettel, Kaufverträge, Versicherungspolizzen oder Ähnliches vorgelegt werden. Damit sind die Nachfragen normalerweise rasch erledigt. Wie bei einer Passkontrolle an der Grenze oder der Sicherheitskontrolle am Flughafen werden diesen Prüfungen grundsätzlich alle unterworfen - ohne dass sie deshalb unter Generalverdacht stehen.

Sollten die erforderlichen Informationen zur Mittelherkunft aber nicht bereitgestellt werden, können Institute verpflichtet sein, Zahlungen abzulehnen, Geschäftsbeziehungen zu beenden oder sogar eine Meldung an das Bundeskriminalamt zu erstatten. Diese Vorgaben schützen vor Missbrauch des Finanzsystems für kriminelle Aktivitäten wie Betrug, Drogen- oder Menschenhandel sowie Terrorismusfinanzierung.

In "1 Minute, 1 Begriff" werden wichtige Finanzbegriffe von Expert:innen der FMA kurz und bündig für alle leicht verständlich erklärt. Alle Videos dieser Reihe sind auf dem FMA-Instagram-Kanal @ redenwiruebergeld und auf dem YouTube-Kanal der FMA zu finden.

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/694/aom

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