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BÖRSENFLASH - Andritz brechen nach vorläufigen Zahlen ein / Auftragseingang und Umsatz für 2025 verfehlen Analystenschätzungen

Vorläufige Zahlen des Maschinen- und Anlagenbauers Andritz sind bei den Anlegern am Freitag auf wenig Gegenliebe gestoßen. Die Aktien der Steirer brachen im frühen Handel um mehr als zehn Prozent auf 68 Euro ein. Die Gewinne aus dem bisherigen Jahresverlauf sind damit weitgehend abgeschmolzen.

Den am Freitag vorgelegten vorläufigen Geschäftszahlen für das Jahr 2025 zufolge stieg der Auftragseingang von 8,3 Mrd. auf 8,9 Mrd. Euro, der Umsatz aber sank um gut 5 Prozent auf 7,9 Mrd. Euro. Damit verfehlte Andritz mit beiden Kennzahlen die vom Unternehmen bereitgestellten Konsensschätzungen vom Oktober 2025. Die vergleichbare EBITA-Marge fiel mit 8,9 Prozent dagegen besser aus als von Analysten prognostiziert.

Für heuer erwartet das Unternehmen "eine Projektaktivität auf dem derzeitigen Niveau" sowie ein Umsatzwachstum auf 8,0 bis 8,3 Mrd. Euro und damit etwas weniger als von Analysten prognostiziert. Die EBITA-Marge soll zwischen 8,7 und 9,1 Prozent liegen, wobei Analysten bisher eher vom oberen Ende dieser Spanne ausgegangen waren.

Analyst Daniel Lion von der Erste Group sprach von einem erwartungsgemäßen Auftragseingang, lobte aber die Margenentwicklung. Auch der Margenausblick treffe seine Erwartungen.

spa/rst

 ISIN  AT0000730007
 WEB   http://www.andritz.com

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