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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Gespräche Iran-USA zunächst beendet - Fortsetzung geplant

Maskat/Washington/Teheran - Die indirekten Gespräche zwischen dem Iran und den USA vom Freitag sind nach iranischen Angaben vorerst beendet, sollen aber fortgesetzt werden. Die Beratungen seien ein guter Anfang gewesen und würden weitergehen, sagte der iranische Außenminister Abbas Araqchi, der federführend an den Gesprächen in Maskat teilgenommen hatte. Beide Seiten hätten ihre Ansichten durch den Oman als Vermittler ausgetauscht.

26-Jährige nach schwerer Gewalttat in Wien in Lebensgefahr

Wien - Im Zuge einer Wohnungsöffnung in Wien-Landstraße haben Einsatzkräfte am Donnerstagmittag eine Frau mit massiven Verletzungen vorgefunden. Die Berufsrettung brachte die 26-Jährige umgehend in ein Spital. Ärzte stellten dort Hinweise auf schwere Gewalt fest, auch ein Sexualdelikt werde nicht ausgeschlossen, berichtete die Landespolizeidirektion. Die Frau befindet sich derzeit in Lebensgefahr auf einer Intensivstation, teilte der Wiener Gesundheitsverbund der APA am Freitag mit.

EU will maritime Dienste für Tanker mit Russen-Öl verbieten

Brüssel/EU-weit - Kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Ukraine-Überfalls hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für ein 20. Sanktionspaket gegen Moskau vorgestellt, mit dem sie die Öleinnahmen des Kremls weiter reduzieren will. Der Entwurf enthält laut Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen" für Tanker mit russischem Rohöl an Bord. Damit sind Leistungen wie Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste gemeint.

EU droht TikTok mit Strafe wegen Suchtgefahr

Peking/Brüssel - Die Online-Plattform TikTok verstößt nach den vorläufigen Ergebnissen einer EU-Untersuchung gegen europäisches Recht. Das teilte die zuständige EU-Kommission in Brüssel mit. Konkret geht es dabei um suchtfördernde Mechanismen - zum Beispiel um stark personalisierte Empfehlungen und das ununterbrochene automatische Abspielen von Videos. Die Behörde kündigte an, das bereits eingeleitete Verfahren gegen TikTok weiter voranzutreiben.

Mindestens 31 Tote bei Anschlag in Islamabad

Islamabad - Bei einem Anschlag in Pakistan sind mindestens 31 Menschen getötet worden. Weitere rund 170 Menschen seien bei dem Attentat beim Freitagsgebet in einem Vorort der pakistanischen Hauptstadt Islamabad verletzt worden, sagte ein lokaler Behördenvertreter. Polizeiangaben nach handelte es sich um einen Selbstmordanschlag auf ein schiitisches Gemeindehaus. Trotz der großen Gewalt in Pakistans Grenzregionen gelten Anschläge in den Metropolen als selten.

Weiterhin Hochwassergefahr in Spanien und Portugal

Madrid/Lissabon - Trotz nachlassender Regenfälle nach dem Unwetter "Leonardo" bleibt die Lage in Spanien und Portugal angespannt: Überschwemmungen, Hochwasser führende Flüsse und volle Stauseen gaben Einwohnern und Behörden am Freitag weiter Anlass zur Sorge. In der südspanischen Region Andalusien waren noch rund 8.000 Menschen aus ihren Häusern evakuiert, darunter allein 1.500 aus dem Gebirgsort Grazalema. Und ab Samstag wird in der Region das Tief "Marta" mit heftigen Regenfällen erwartet.

Russischer Außenminister will bei OSZE "Ordnung" schaffen

Moskau - Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Freitag nach einem Treffen mit seinem Schweizer Kollegen Ignazio Cassis den Zustand der in Wien ansässigen Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit, an dem Moskau selbst gewichtigen Anteil hat, kritisiert und Reformen gefordert: Man müsse in der OSZE "Ordnung schaffen". Cassis war als amtierender OSZE-Vorsitzender nach Moskau gereist, um über Wege zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu sprechen.

Matrei-Finanzen: RH-Bericht mit Kritik an Gemeinde und Land

Matrei in Osttirol - Der Rechnungshof hat die Finanzen der 2023 wegen einer starken Verschuldung in die Schlagzeilen geratenen Marktgemeinde Matrei in Osttirol unter die Lupe genommen. Der Bericht enthielt deutliche Kritik an der Gemeinde, aber auch Rügen für das Land. Erstere habe lange über ihre Verhältnisse gelebt und die Lage verzerrt dargestellt. Seit Ende 2022 habe die materielle Insolvenz vorgelegen. Das Land habe es verabsäumt, rechtzeitig einzugreifen. Die Hilfen seien nicht ausreichend.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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