APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Gespräche Iran-USA zunächst beendet - Fortsetzung geplant
Maskat/Washington/Teheran - Die indirekten Gespräche zwischen dem Iran und den USA vom Freitag sind nach iranischen Angaben vorerst beendet, sollen aber fortgesetzt werden. Die Beratungen seien ein guter Anfang gewesen und würden weitergehen, sagte der iranische Außenminister Abbas Araqchi, der federführend an den Gesprächen in Maskat teilgenommen hatte. Beide Seiten hätten ihre Ansichten durch den Oman als Vermittler ausgetauscht.
EU will maritime Dienste für Tanker mit Russen-Öl verbieten
Brüssel/EU-weit - Kurz vor dem vierten Jahrestag des russischen Ukraine-Überfalls hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für ein 20. Sanktionspaket gegen Moskau vorgestellt, mit dem sie die Öleinnahmen des Kremls weiter reduzieren will. Der Entwurf enthält laut Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen" für Tanker mit russischem Rohöl an Bord. Damit sind Leistungen wie Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste gemeint.
EU droht TikTok mit Strafe wegen Suchtgefahr
Peking/Brüssel - Die Online-Plattform TikTok verstößt nach den vorläufigen Ergebnissen einer EU-Untersuchung gegen europäisches Recht. Das teilte die zuständige EU-Kommission in Brüssel mit. Konkret geht es dabei um suchtfördernde Mechanismen - zum Beispiel um stark personalisierte Empfehlungen und das ununterbrochene automatische Abspielen von Videos. Die Behörde kündigte an, das bereits eingeleitete Verfahren gegen TikTok weiter voranzutreiben.
Weiterhin Hochwassergefahr in Spanien und Portugal
Madrid/Lissabon - Trotz nachlassender Regenfälle nach dem Unwetter "Leonardo" bleibt die Lage in Spanien und Portugal angespannt: Überschwemmungen, Hochwasser führende Flüsse und volle Stauseen gaben Einwohnern und Behörden am Freitag weiter Anlass zur Sorge. In der südspanischen Region Andalusien waren noch rund 8.000 Menschen aus ihren Häusern evakuiert, darunter allein 1.500 aus dem Gebirgsort Grazalema. Und ab Samstag wird in der Region das Tief "Marta" mit heftigen Regenfällen erwartet.
Granate in Schönheitssalon in Grenoble geworfen
Grenoble - Bei der Explosion einer Granate in einem Schönheitssalon im Zentrum der ostfranzösischen Stadt Grenoble sind sechs Menschen leicht verletzt worden, darunter ein fünfjähriges Kind. Wie die Polizei mitteilte, öffneten am Nachmittag zwei oder drei Männer die Salontür und warfen die Granate in das Geschäft. Sie rannten demnach dann davon. Die Verletzungen bei den Opfern waren Folge der Druckwelle der Explosion, erklärte eine Polizeisprecherin.
Trump-Video mit Obamas als Affen nach Aufschrei entfernt
Washington - Nach einem öffentlichen Aufschrei ist ein Video auf der Onlineplattform Truth Social von US-Präsident Donald Trump wieder entfernt worden, in dem der frühere Präsident Barack Obama und seine Ehefrau Michelle als Affen dargestellt werden. Das Weiße Haus teilte am Freitag mit, ein Mitarbeiter habe den Beitrag "irrtümlich veröffentlicht". Politiker der oppositionellen Demokraten wie auch von Trumps Republikanern hatten den Clip als "rassistisch" verurteilt.
Schwedischer Soldat beim Eisklettern im Pinzgau verunglückt
Kaprun - Bei einem Unfall während der Ausbildung zum Heeresbergführer ist am Donnerstagnachmittag in Kaprun (Pinzgau) ein 31-jähriger Schwede ums Leben gekommen. Der Soldat war beim Eisklettern in Kaprun von einem großen Eiszapfen getroffen worden, der sich oberhalb gelöst hatte. Seine unverletzt gebliebenen Kameraden begannen sofort mit Hilfsmaßnahmen, die dann von der Besatzung des Rettungshubschraubers fortgesetzt wurden. Der Schwede starb aber noch am Unfallort, so die Polizei.
Matrei-Finanzen: RH-Bericht mit Kritik an Gemeinde und Land
Matrei in Osttirol - Der Rechnungshof hat die Finanzen der 2023 wegen einer starken Verschuldung in die Schlagzeilen geratenen Marktgemeinde Matrei in Osttirol unter die Lupe genommen. Der Bericht enthielt deutliche Kritik an der Gemeinde, aber auch Rügen für das Land. Erstere habe lange über ihre Verhältnisse gelebt und die Lage verzerrt dargestellt. Seit Ende 2022 habe die materielle Insolvenz vorgelegen. Das Land habe es verabsäumt, rechtzeitig einzugreifen. Die Hilfen seien nicht ausreichend.
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red