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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Japan wählt Unterhaus - Klarer Sieg für Regierung erwartet

Tokio - Japan wählt am Sonntag ein neues Unterhaus. Letzten Umfragen zufolge zeichnet sich ein deutlicher Sieg für die regierende Liberaldemokratische Partei (LDP) der neuen nationalkonservativen Partei- und Regierungschefin Sanae Takaichi ab. Demnach könnte die LDP ihre absolute Mehrheit in der mächtigen Parlamentskammer zurückerobern. Die seit 1955 fast ununterbrochen regierende LDP hatte bei den vorherigen Wahlen sowohl im Unterhaus als auch im Oberhaus die Mehrheit verloren.

Portugal bestimmt in Stichwahl neuen Präsidenten

Lissabon - In Portugal entscheiden die Menschen am Sonntag in einer Stichwahl, wer neuer Präsident des Landes wird. Der gemäßigte Sozialist António José Seguro tritt gegen den Rechtspopulisten André Ventura an. Seguro kam bei der ersten Wahlrunde am 18. Jänner auf rund 31 Prozent der Stimmen. Ventura, der Chef der rechtsaußen stehenden Chega-Partei, erreichte 23,5 Prozent.

Gastpatienten: Klage aus Niederösterreich gegen Wien

St. Pölten/Wien - Die vom Land Niederösterreich im Gastpatienten-Konflikt mit der Stadt Wien für einen Betroffenen vorbereitete Klage ist beim Landesgericht für Zivilrechtssachen in der Bundeshauptstadt eingebracht worden, wie am Samstagabend auch die "Kronen Zeitung" online berichtet hat. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hatte den Schritt vor einem Monat angekündigt.

Sturmtief "Marta": Erstes Todesopfer in Portugal

Lissabon/Sevilla - Das neue Sturmtief "Marta" hat in Portugal ein erstes Todesopfer gefordert. Ein Mitglied des Rettungsdienstes ertrank laut Zivilschutz am Samstag in einem Fluss im zentralen Bezirk Portalegre. In Teilen Portugals und in Südspanien lösten die Behörden die zweithöchste Unwetterwarnstufe aus. Grund waren Starkregen, Orkanböen und hohe Wellen an den Küsten. "Marta" war in der Früh auf Portugal getroffen und hatte sich anschließend auf Spanien (Andalusien/Extremadura) ausgeweitet.

Netanyahu will mit Trump über Iran-Gespräche beraten

Washington/Teheran - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu will voraussichtlich am Mittwoch in Washington mit US-Präsident Donald Trump über die laufenden Gespräche mit dem Iran beraten. Das teilte sein Büro am Samstag auf "X" mit. Netanyahu dürfte dabei auf eine harte Linie pochen. Trump hatte zuvor erklärt, er sehe "nach sehr guten Gesprächen" Möglichkeiten für eine Verständigung mit dem Erzfeind Iran. Dieser scheine "sehr daran interessiert zu sein, ein Abkommen zu schließen", so Trump.

Ausschreitungen bei Demo gegen Winterspiele in Mailand

Mailand/Cortina d'Ampezzo - Tausende Menschen haben am Tag nach der Eröffnungsfeier in Mailand gegen die in Norditalien stattfindenden Olympischen Winterspiele protestiert. Dabei kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei, als einige Teilnehmer Feuerwerkskörper zündeten und Steine auf die Einsatzkräfte warfen. Die Polizei trieb die Menge mit Wasserwerfern auseinander. Von friedlichen Demonstranten wurden Umweltaspekte und die Wohnungsnot in der Finanzmetropole Mailand thematisiert.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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