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Vier Milliarden für Hochschulen und Kitas

Die Bundesländer bekommen in den kommenden vier Jahren vier Milliarden Euro zusätzlich für die Sanierung von Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen und den Ausbau von Kitas. Darauf hat sich die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) verständigt, wie das Gremium mitteilte. Das Geld soll aus dem 500 Milliarden Euro schweren, schuldenfinanzierten sogenannten Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz kommen.

Unterzeichnet wurde dafür eine entsprechende Bund-Länder-Vereinbarung. Die GWK-Vorsitzende und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) nannte das Ziel, bereits in diesem Jahr "Investitionen zu ermöglichen und zügig spürbare Impulse vor Ort, also in den Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen, zu setzen". Wie viel Geld die Bundesländer jeweils in Kindertagesbetreuung oder Hochschulen und Wissenschaft stecken, bleibt ihnen überlassen.

Das kritisierte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Verteilungsfrage werde nach unten delegiert und zwei Bildungsbereiche würden gegeneinander ausgespielt, sagte GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller. Vier Milliarden Euro lägen zudem "weit unterhalb des Bedarfs". Das Bund-Länder-Sonderprogramm sei nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Der allgemein anerkannte Investitionsbedarf liege insgesamt im dreistelligen Milliardenbereich, hieß es auch von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK). GEW und HRK begrüßten aber grundsätzlich die Vereinbarung./jr/DP/jha

AXC0218 2026-02-09/18:00

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