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Trump setzt Iran Ultimatum für Öffnung der Straße von Hormuz
Washington - US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit der Zerstörung seiner Energieanlagen, sollte das Land nicht binnen 48 Stunden die Straße von Hormuz voll und "ohne Drohungen" öffnen. Sonst würden die USA Irans Kraftwerke angreifen und zerstören, "beginnend mit dem größten!", so Trump am Samstag (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social. Das Vereinigte Kampfkommando von Irans Streitkräften drohte mit Vergeltung. Teheran verwies zudem auf seine internationale UNO-Kooperation.
Mehr als 1.500 Tote seit Kriegsbeginn im Iran
Teheran/Jerusalem - Im Iran sind seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe Ende Februar nach offiziellen Angaben mehr als 1.500 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien mehr als 200 Menschen im Alter von unter 18 Jahren, teilte der iranische Staatssender IRIB unter Berufung auf das Gesundheitsministerium auf der Plattform X mit. 21.000 weitere Menschen seien verletzt worden. Zugleich gingen die Angriffe des Iran auch am Sonntag weiter.
Tödlicher Unfall bei Drohnenangriff auf Zug in der Ukraine
Odessa - Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Personenzug in der Ukraine ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Der Zug im Gebiet Odessa hielt und sollte geräumt werden, wie die ukrainische Staatsbahn Ukrsalisnyzja am Sonntag auf Telegram mitteilte. Dabei sei eine Schaffnerin von einem entgegenkommenden Zug getötet worden, der ebenfalls einen Haltepunkt zur Evakuierung ansteuerte. Ein Passagier sei verletzt worden.
Knappes Rennen bei slowenischer Parlamentswahl erwartet
Ljubljana - Überschattet vom Vorwurf massiver ausländischer Einmischung wählen die Slowenen am Sonntag ein neues Parlament. Umfragen lassen ein Foto-Finish zwischen der Freiheitsbewegung des liberalen Regierungschefs Robert Golob und der konservativen Slowenischen Demokratischen Partei (SDS) von Oppositionsführer Janez Janša erwarten. Die Wahllokale sind seit 7.00 Uhr offen und bleiben bis 19.00 Uhr geöffnet, unmittelbar nach Wahlschluss werden Prognosen veröffentlicht.
Asyl-Anträge gehen trotz Eskalation am Golf zurück
Wien - Die Eskalation im Nahen und Mittleren Osten hat in Österreich zumindest vorläufig nichts am rückläufigen Trend bei den Asyl-Anträgen geändert. Im Februar wurden laut neuer Monatsstatistik nur noch 347 originäre Ansuchen gestellt, was laut Innenministerium der niedrigste Wert seit über zehn Jahren ist. Auch insgesamt gingen die Antragszahlen weiter zurück.
China verspricht ausländischen Firmen Gleichbehandlung
Peking/Washington - Der chinesische Ministerpräsident Li Qiang hat ausländischen Unternehmen eine weitere Öffnung der Wirtschaft und vollständige Gleichbehandlung versprochen. Angesichts wachsender globaler Handelsspannungen wolle die Volksrepublik das Vertrauen der internationalen Gemeinschaft stärken, meinte Li am Sonntag auf dem China Development Forum in Peking. China werde sich auf eine qualitativ hochwertige Entwicklung konzentrieren und ein günstiges Geschäftsumfeld schaffen.
Mieten im Altbau dürfen am 1. April wieder steigen
Wien - Nach längerer Pause dürfen die Mieten im Altbau ab April wieder steigen - vorerst aber nur minimal. Die als Basis für die Berechnung der Miete vor allem im Altbau dienenden Richtwerte werden angepasst. Sie dürfen allerdings nach dem 5. Mietrechtlichen Inflationslinderungsgesetz (5. MILG) nicht in Höhe der Inflation, sondern nur um maximal ein Prozent steigen. Veröffentlicht wird der Richtwert erstmals von der Statistik Austria am 1. April 2026.
Erneut inselweiter Stromausfall auf Kuba
Havanna - Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ist es auf Kuba zu einem inselweiten Stromausfall gekommen. Nach dem Blackout werde unter schwierigen Umständen an der Wiederherstellung der Energieversorgung gearbeitet, teilte Ministerpräsident Manuel Marrero Cruz mit. Bereits am Montag war das Stromnetz in dem wirtschaftlich sehr angeschlagenen sozialistischen Karibikstaat komplett zusammengebrochen.
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red