APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Explosionen nach israelischen Luftangriffen in Teheran
Teheran - Aus der iranischen Hauptstadt Teheran wird eine neue Welle israelischer Luftangriffe mit heftigen Explosionen in mehreren Bezirken der Millionenmetropole gemeldet. Zuvor hatte das israelische Militär auf Telegram den Beginn einer weiteren Serie umfangreicher Attacken auf Regierungseinrichtungen der Islamischen Republik verkündet. Außerdem gab es bei einem Angriff auf eine Rundfunkstation in Bandar Abbas gegenüber der Straße von Hormuz laut Staatsmedien einen Toten.
Nationalrat mit Erklärungen zu internationalen Krisen
Wien - Der Nationalrat tritt am Montag zu einer Sondersitzung zusammen, bei der die Regierungsspitze Erklärungen zur Eskalation im Nahen und Mittleren Osten abgeben wird. Nach den einleitenden Reden von Kanzler Christian Stocker (ÖVP), Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) ist eine Debatte geplant.
Zwei Tote bei Kollision von Flieger und Fahrzeug in New York
New York - Beim Zusammenprall eines Flugzeugs mit einem Fahrzeug auf dem New Yorker Flughafen LaGuardia sind US-Medien zufolge zwei Menschen ums Leben gekommen. Der Pilot und der Co-Pilot der Maschine starben bei der Kollision am Montagfrüh, wie mehrere US-Medien berichteten. Laut dem Fernsehsender ABC wurden zudem mindestens 13 Menschen ins Spital gebracht, darunter elf Passagiere und die beiden Insassen des Fahrzeugs. Der Flughafen wurde nach dem Unfall bis auf weiteres geschlossen.
Vergangene elf Jahre heißeste seit Aufzeichnungsbeginn
Genf - Die Jahre 2015 bis 2025 sind die heißesten seit Aufzeichnungsbeginn im Jahr 1850 gewesen. Das teilte die Weltwetterorganisation (WMO) Montagfrüh im Bericht "State of the Global Climate" mit. 2025 war demnach mit einer Durchschnittstemperatur von 1,43 Grad über dem vorindustriellen Niveau (1850 bis 1900) das zweit- oder drittheißeste jemals gemessene Jahr. 2024 war mit rund 1,55 Grad noch heißer. Die WMO sieht deswegen beim Zustand des Weltklimas wenig Raum für Optimismus.
Meinl-Reisinger: Für Ukraine-Frieden "auch mit Putin reden"
Wien/Linz - Außenministerin Beate Meinl-Reisinger tritt für eine Friedenslösung in der Ukraine auch für Gespräche mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin ein. Gegenüber den "Oberösterreichischen Nachrichten" (Montag) forderte die NEOS-Politikerin angesichts des aktuellen "Gesprächsvakuums" eine europäische Verhandlungsinitiative. Dabei müsse "man gewillt sein, auch mit Putin zu reden", so Meinl-Reisinger. Den US-israelischen Krieg gegen den Iran kritisierte die Außenministerin scharf.
IEA-Chef warnt vor schwerster Energiekrise seit Jahrzehnten
Sydney/Paris - Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, hat angesichts des Iran-Kriegs vor der womöglich schwersten Energiekrise seit Jahrzehnten gewarnt. Während der zwei aufeinanderfolgenden Ölkrisen in den 1970er-Jahren habe die Welt "jeweils etwa fünf Millionen Barrel Erdöl pro Tag verloren", sagte Birol am Montag im australischen Sydney. "Bis heute haben wir elf Millionen Barrel pro Tag verloren, also mehr als zwei große Ölschocks zusammengenommen."
Nordkoreas Parlament ernennt Kim erneut zum Präsidenten
Pjöngjang - Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un ist von dem Parlament des seit Jahrzehnten von seiner Familie regierten Landes zum Präsidenten für Staatsangelegenheiten wieder ernannt worden. Kims Wiederwahl in das "höchste Amt" spiegle "den einstimmigen Willen und Wunsch des gesamten koreanischen Volkes" wider, berichtete die nordkoreanische staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Montag. Beobachtern zufolge war der Ausgang der Wahl bereits im Voraus bestimmt.
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red