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Austriacard machte 2025 weniger Umsatz und Gewinn / Management schlägt Dividende von 0,10 Euro je Aktie vor

Der börsennotierte Zahlkartenhersteller Austriacard Holdings hat im Geschäftsjahr 2025 weniger verdient. Die Umsatzerlöse sanken um 8,2 Prozent auf 360,2 Mio. Euro, der Gewinn nach Steuern ging um 15,6 Prozent auf 16,2 Mio. Euro zurück, teilte das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mit. Das Management schlägt eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie vor.

Negativ auf den Umsatz wirkte die Normalisierung des türkischen Zahlungskartenmarktes nach mehrjährigem Wachstum und ein Rückgang der Verkäufe von Metallkarten, geht aus dem Finanzbericht hervor.

Ihre Wurzeln hat die heutige Austriacard Holdings im griechischen Unternehmen Inform, das im Jahr 1897 gegründet wurde, sich 1981 als IT-Unternehmen etablierte und 1994 an der Börse in Athen gelistet wurde. 2007 kaufte sie die Mehrheit an der österreichischen Austriacard, damals Tochter der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), ehe sie nach weiteren Expansionsschritten mit der Börsennotierung in Wien im Jahr 2023 parallel zu Athen zur Austriacard Holdings verschmolz.

cgh

 ISIN  AT0000A325L0
 WEB   http://www.austriacard.com

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