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IT-Dienstleister Nagarro verdient 2025 operativ weniger

Der IT-Dienstleister Nagarro hat im vergangenen Geschäftsjahr operativ einen Gewinnrückgang verbucht. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank auf vorläufiger Basis im Jahresvergleich um 6,3 Prozent auf rund 138 Millionen Euro, wie der IT-Dienstleister am Dienstag überraschend mitteilte. Die entsprechende Marge sank von 15,2 auf 13,8 Prozent. Das Unternehmen begründete den Rückgang mit dem schwachen US-Dollar gegenüber dem Euro. Dieser habe zu einer Wertminderung auf konzerninterne Darlehen geführt.

Der Umsatz legte um 2,8 Prozent auf 999 Millionen Euro zu. Nagarro erreichte damit die zuletzt vom Vorstand anvisierten Jahresziele. Das Unternehmen hatte seine Jahresprognosen wegen der Dollar-Schwäche im Sommer gesenkt.

Für das laufende Jahr peilt das Management auf Basis aktueller Wechselkurse einen Erlös von 1,0 bis 1,06 Milliarden Euro an. Davon sollen 14,5 bis 15,5 Prozent als operatives Ergebnis (bereinigte Ebitda-Marge) hängen bleiben. Das Unternehmen will seinen geprüften Geschäftsbericht 2025 am 29. April veröffentlichen.

Zudem sieht sich das Unternehmen nach einer unabhängigen Untersuchung von früheren Vorwürfen entlastet. Keine der Behauptungen aus früheren Medienberichten oder Kommentaren von Leerverkäufern habe sich als begründet erwiesen, hieß es in der Mitteilung. "Die Schlussfolgerungen sind eindeutig: Es wurden weder Fehlverhalten noch Betrug festgestellt", sagte Aufsichtsratschef Christian Bacherl. Allerdings wolle Nagarro nun bestimmte Prozesse im eigenen Haus verbessern./mne/stw

 ISIN  DE000A3H2200

AXC0058 2026-03-24/07:54

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