APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K
Gericht untersagt Liveticker im Wöginger-Prozess
Linz/Wien - Im Prozess gegen ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamte hat das Gericht am Dienstag den Medien das Livetickern untersagt. Einem entsprechenden Antrag der Verteidigung wurde stattgegeben. Es sei nicht ausgeschlossen, dass Zeugen beeinflusst werden könnten, so die sinngemäße Begründung. Der Prozess wegen mutmaßlichen Amtsmissbrauchs geht diese Woche in die letzte Runde vor dem Urteil.
Steirische Möbelfabrik ADA mit 180 Mitarbeitern insolvent
Anger - Die ADA Möbelwerke Holding AG und die ADA Möbelfabrik GmbH im oststeirischen Anger (Bezirk Weiz) haben am Dienstag einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung gestellt, so das Unternehmen in einer Aussendung. Ziel sei es, die Gruppe in reduzierter Form fortzuführen. ADA beschäftigt in Österreich rund 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Schuldenstand betrage rund 30 Mio. Euro, vorwiegend bei großen und institutionellen Gläubigern.
Israel rechnet nicht mit Erfolg von Trumps Deal-Plänen
Jerusalem/Washington - Israel rechnet Insidern zufolge nicht damit, dass der Iran auf US-Forderungen eingeht. US-Präsident Donald Trump sei zwar entschlossen, einen Deal mit dem Iran zu erzielen, sagten drei hochrangige israelische Vertreter am Dienstag. Der Iran werde sich darauf aber wohl nicht einlassen. Die US-Forderungen beträfen wahrscheinlich das Atom- und Raketenprogramm des Irans.
Mehrere Verletzte in Tel Aviv nach iranischem Raketenangriff
Teheran/Tel Aviv - Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel hat es in der Küstenmetropole Tel Aviv laut Sanitätern am Dienstag in der Früh mehrere Einschläge gegeben. An vier Einschlagsorten seien sechs Menschen verletzt worden, berichtete der Rettungsdienst Magen David Adom laut dem Nachrichtenportal "ynet". In Tabriz im Iran wurden indes bei der Bombardierung eines Wohnviertels mindestens sechs Menschen getötet. Seit über drei Wochen führen Israel und die USA Krieg gegen den Iran.
Vorwürfe gegen NÖ Firma nach Rindertransport in die Türkei
St. Pölten - Im Zusammenhang mit einem Viehtransport von Uruguay in die Türkei mit zahlreichen verendeten Tieren im Vorjahr gibt es Vorwürfe von türkischen Importeuren gegen ein Unternehmen aus dem niederösterreichischen Waldviertel. Die Firma soll hinter dem auf dem Boot "Spiridon II" durchgeführten Transport stecken und den "Tod der Tiere bewusst in Kauf genommen haben", wie die deutsche Organisation Animal Welfare Foundation mitteilte. Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe.
Mehrere Tote bei russischen Luftangriffen in der Ukraine
Kiew (Kyjiw)/Moskau - Bei russischen Drohnen- und Raketenangriffen sind in der Nacht auf Dienstag in der Ukraine mehrere Menschen getötet worden. In Saporischschja gab es einen Toten und fünf Verletzte, teilte Regionalgouverneur Iwan Fedorow mit. Bei den schweren Angriffen seien u. a. Wohnhäuser, ein Hotel und Industrieanlagen beschädigt worden. In der Region Poltawa starben nach Behördenangaben zwei Menschen, elf weitere wurden verletzt. Bei einem Drohnenangriff auf einen Zug kam ein Fahrgast um.
Terror-Prozess gegen verhinderten Westbahnhof-Attentäter
Wien - Am Dienstag wird am Landesgericht Wien zum zweiten Mal binnen acht Monaten wegen terroristischer Straftaten gegen jenen 15-jährigen IS-Anhänger verhandelt, der im Zusammenhang mit Anschlagsplänen gegen den Wiener Westbahnhof im Juli 2025 zu zwei Jahren teilbedingter Haft verurteilt wurde. Der Jugendliche kam unter Anrechnung der U-Haft im Oktober auf freien Fuß. Als er eine Schusswaffe erwerben wollte, wurde er Ende November wegen Gefahr im Verzug neuerlich festgenommen.
Mehr als die Hälfte will Sommerzeit für immer
Linz - In der Nacht auf Sonntag ist es wieder so weit, die Sommerzeit beginnt. Und was heißt das noch mal genau? Nur gut drei Viertel (76 Prozent) der Österreicher wissen, dass die Uhren dann eine Stunde vorgestellt werden müssen, so das Ergebnis einer market-Umfrage, die am Dienstag veröffentlicht wurde. 80 Prozent wünschen sich überhaupt keine Zeitumstellung, die Mehrheit hat sich für das Beibehalten einer dauerhaften Sommerzeit ausgesprochen.
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red