Aktien Frankfurt: Anleger zögern wegen anhaltender Nahost-Unsicherheit
Die anhaltende Unsicherheit rund um den
Iran-Krieg lässt die Anleger nicht los. Im Mittelpunkt stand am
Dienstag die Frage, ob die Zwischenerholung zu Wochenbeginn nur ein
Strohfeuer war. Im frühen Handel konnte der Dax
Am Montag war der Dax zunächst klar unter die Marke von 22.000 Punkten gesackt auf ein Tief seit etwa elf Monaten, bevor eine Kurznachricht von US-Präsident Donald Trump Hoffnung auf ein mögliches Abkommen mit dem Iran machte. Die Nachrichtenlage bleibt seitdem aber verworren und der Preis für ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent verharrte knapp über der Marke von 100 US-Dollar. Geprägt vom Iran-Krieg hat sich die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone im März denn auch verschlechtert.
In der zweiten deutschen Börsenliga sank der MDax
Nachdem Trump ein Ultimatum für Angriffe auf iranische Energieanlagen verschoben hatte, erwähnte der Börsenbrief-Autor Hans Bernecker am Morgen wieder einmal den sogenannten "TACO-Trade", der für "Trump Always Chickens Out" steht und die Erwartung ausdrückt, dass Trump bei seinen Ankündigungen Rückzieher macht. Offenbar habe der US-Präsident die Situation als so verfahren angesehen, dass er sich und den Märkten erst einmal etwas Luft verschaffen wollte. Wegen der Wankelmütigkeit Trumps stellt der Experte aber ein großes Fragezeichen dahinter, ob ein baldiges Kriegsende realistisch ist.
Zu Belastung für den Dax wurden die fast drei Prozent tieferen
SAP
Auch die Bayer
Vor dem Hintergrund der Unsicherheit im Zuge des Nahost-Konflikts
sorgte die Deutsche Bank im Chemiesektor für Gesprächsstoff mit
einer Reihe an Umstufungen. Dazu zählt, dass Analystin Virginie
Boucher-Ferte in BASF
Ohne eine Hochstufung der Deutschen Bank setzten aus dem
Chemiesektor die Lanxess-Aktien
Im Nebenwertebereich gab es am Dienstag Zahlen von Nagarro
Klare, etwa acht Prozent große Kursgewinne gab es beim
Prothesenhersteller Ottobock
ISIN DE0008469008 DE0008467416
AXC0159 2026-03-24/12:07
Relevante Links: SAP SE, BASF SE, Brenntag SE, Bayer AG, Ottobock SE & Co. KGaA, Drägerwerk AG & Co. KGaA, Nagarro SE, INDUS Holding AG, LANXESS AG