dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 25.03.2026 - 15.15 Uhr
ROUNDUP: Jenoptik überrascht mit höherer Dividende - Zuwächse 2026
geplant
JENA - Der Technologiekonzern Jenoptik will trotz
eines Gewinnrückgangs seinen Aktionären für das Jahr 2025 eine
höhere Dividende zahlen. Die Investoren sollen 40 Cent je Aktie
erhalten und damit zwei Cent mehr als ein Jahr zuvor, wie das
Unternehmen am Mittwoch in Jena zur Vorlage seiner endgültigen
Jahreszahlen mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einer
geringeren Dividende gerechnet. Unter dem Strich fiel der Gewinn um
21,2 Prozent auf 74,2 Millionen Euro. Jenoptik hatte bereits im
Februar Eckdaten bekannt gegeben, die der Konzern nun bestätigte.
Die Jahresziele 2026 konkretisierte das Unternehmen.
ROUNDUP 2: Beschäftigte in Chemie- und Pharmabranche bekommen mehr
Geld
BAD BREISIG - Lohnplus in schwierigen Zeiten: Die rund 585.000
Beschäftigten in der deutschen Chemie- und Pharmaindustrie erhalten
mehr Geld. Darauf haben sich die Branchengewerkschaft IG BCE und der
Arbeitgeberverband BAVC nach zweitägigen Verhandlungen im
rheinland-pfälzischen Bad Breisig geeinigt. Zudem verpflichten sich
die Arbeitgeber zu Zahlungen für die Beschäftigungssicherung in der
kriselnden Chemieindustrie.
Maschinenbauer Dürr will höhere Dividende zahlen
BIETIGHEIM-BISSINGEN - Der Maschinenbauer und Autozulieferer Dürr
will seine Aktionäre am Erfolg des Unternehmens im
vergangenen Jahr teilhaben lassen und die Dividende erhöhen. Für das
abgeschlossene Jahr sollen je Aktie 0,80 Euro und damit 14 Prozent
mehr gezahlt werden als im Vorjahr, wie das im SDax
gelistete Unternehmen am Mittwoch in Bietigheim-Bissingen mitteilte.
Maschinenbauer Dürr verlängert mit Chef Weyrauch
BIETIGHEIM-BISSINGEN - Der Maschinenbauer und Autozulieferer Dürr
macht mit dem derzeitigen Chef weiter. Der
Vorstandsvorsitzende Jochen Weyrauch sei vom Aufsichtsrat für drei
weitere Jahre bis Ende 2029 bestellt worden, teilte das SDax
-Unternehmen am Mittwoch in Bietigheim-Bissingen mit.
Weyrauch gehört dem Vorstand seit 2017 an und ist seit Anfang 2022
Vorsitzender des Führungsgremiums.
Machtkampf bei DocMorris: Großaktionär CEPD fordert Umbau des
Verwaltungsrats
AMSTERDAM - Knapp ein Jahr nach dem Einstieg des Großaktionärs CEPD
bei DocMorris kommt es dort zum Machtkampf. Der
Investor will zur Hauptversammlung am 12. Mai einen Umbau des
sechsköpfigen Verwaltungsrats der Online-Apotheke durchsetzen. Unter
anderem soll dessen Präsident Walter Oberhänsli durch den früheren
Celesio-Chef Fritz Oesterle ersetzt werden. Die Aktie startete im
frühen Handel mit einem Plus von fast 5 Prozent.
Kontron will wie in Aussicht gestellt Aktien zurückkaufen
LINZ - Der österreichische Technologiekonzern Kontron
will den jüngsten Kursrutsch wie angedeutet zum Rückkauf eigener
Aktien nutzen. So sollen bis zu 2,9 Millionen eigene Aktien für
höchstens 50 Millionen Euro erworben werden, wie das SDax
-Unternehmen am Mittwoch in Linz mitteilte.
Hintergrund sei der aktuelle Aktienkurs, der aus Sicht des Vorstands
ein sehr attraktives Niveau darstelle. Kontron hatte einen solchen
Schritt bereits in Aussicht gestellt in Reaktion auf einen scharfen
Kursrutsch der Papiere vergangene Woche Donnerstag. Da war der Kurs
ohne ersichtlichen Grund im Tief um bis zu nahezu ein Viertel
abgestürzt. Im laufenden Jahr hat das Papier bis dato fast 13
Prozent an Wert eingebüßt.
LBBW stemmt sich gegen Wirtschaftsflaute - Gewinn steigt
STUTTGART - Trotz schwieriger Wirtschaftslage und hoher Kosten hat
die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) vergangenes Jahr mehr Gewinn
gemacht. Der Vorsteuergewinn wuchs 2025 um vier Prozent auf 1,28
Milliarden Euro, wie das Institut in Stuttgart mitteilte. Das sei
das zweitbeste Ergebnis der Konzerngeschichte. Alle Bereiche trugen
mit dreistelligen Millionenbeiträgen zu dem Überschuss bei. Unter
dem Strich blieben davon 942 Millionen Euro übrig (2024: 864
Millionen Euro; plus 9 Prozent).
KARLSRUHE/STUTTGART - Trotz eines Gewinneinbruchs wegen einer
Milliarden-Abschreibung und einer angespannten Weltlage blickt der
Energieversorger EnBW zuversichtlich in die Zukunft.
Man investiere mehr, als man verdiene, um im Zuge der Energiewende
nicht an Bedeutung zu verlieren, sagte Konzernchef Georg
Stamatelopoulos in Stuttgart. "Und wir haben auch die finanzielle
Kraft, das auch zu tun." Nichtsdestotrotz sei kein Geld übrig, um
ineffizient zu sein.