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Jost Werke hält Dividende trotz Verlusts stabil - Positiver Blick auf 2026

Der Nutzfahrzeug-Zulieferer Jost Werke ist 2025 wegen des Verkaufs des Ladekran-Geschäfts von Hyva und anderer Belastungen in die roten Zahlen gerutscht. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Verlust von 14,7 Millionen Euro nach einem Gewinn von 52,6 Millionen ein Jahr zuvor, wie das im SDax gelistete Unternehmen am Donnerstag in Neu-Isenburg bei Frankfurt mitteilte. Die Aktionäre sollen dennoch eine stabile Dividende von 1,50 Euro je Aktie erhalten. Für das neue Jahr rechnet Vorstandschef Joachim Dürr trotz des Kriegs am Persischen Golf mit besseren Geschäften als im Vorjahr.

Der Umsatz von zuletzt gut 1,5 Milliarden Euro dürfte 2026 um einen einstelligen Prozentsatz steigen, teilte Jost weiter mit. Der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) soll um einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich zulegen, nachdem er 2025 bereits um 29 Prozent auf 145 Millionen Euro gestiegen war. Dabei setzt Dürr auch auf den zuletzt übernommenen Hydraulikspezialisten Hyva, dessen Ladekran-Geschäft er nach dem Kauf wieder abstieß.

Allerdings schränkte Dürr seine Jahresprognose mit Blick auf den Konflikt am Persischen Golf und die hohen Ölpreise ein: "Die Welt um uns herum zeigt, dass Volatilität und Unsicherheit der neue Normalzustand geworden sind." Die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Weltwirtschaft, die Lieferketten und auf Jost selbst seien derzeit nicht zu beziffern./stw/zb

 ISIN  DE000JST4000

AXC0144 2026-03-26/08:49

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