Devisen: Euro schwächelt - Erneut gestiegene Ölpreise belasten
Der Kurs des Euro
Der Dollar profitierte von den erneut gestiegenen Ölpreisen, da die USA ein Ölförderland sind. Zudem spricht die sehr hohe Unsicherheit mit Blick auf den Iran-Krieg für die Weltleitwährung Dollar.
Die weitere Entwicklung im Iran-Krieg bleibt unklar. Vor dem Ende des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump reichen die Prognosen von einer schnellen Waffenruhe bis zu Angriffen mit Bodentruppen. Trump warnte den Iran erneut vor Konsequenzen, sollte es zu keiner Einigung kommen. Der Iran müsse ernsthaft verhandeln, es gebe keinen Weg zurück. Die Folgen würden sonst "nicht schön" sein. Der US-Sondergesandten Steve Witkoff sieht gute Aussichten auf Erfolg. "Wir haben starke Anzeichen, dass es eine Möglichkeit gibt", sagte er bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus.
Der Iran-Krieg wirkt sich auf die deutsche Wirtschaft aus. Die Sorge über die Folgen des Konflikts im Nahen Osten belastete die Verbraucherstimmung. Laut einer Studie der Konsumforschungsinstitute GfK und NIM ist der Indikator für das Konsumklima im April überraschend deutlich gefallen.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86515 (0,86558) britische Pfund, 184,19 (184,27) japanische Yen und 0,9151 (0,9153) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.438 Dollar. Das waren rund 68 Dollar weniger als am Vortag./jsl/jha/
ISIN EU0009652759
AXC0384 2026-03-26/17:17