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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

FPÖ-Kritik an Förder-Übernahme für ZARA durch SPÖ-Ressorts

Wien - Die FPÖ hat am Donnerstag die am Vortag von SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler sowie Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) angekündigte Übernahme der Förderung für den Anti-Rassismus-Verein ZARA kritisiert. Es stelle sich die Frage, auf welcher Rechtsgrundlage "ressortfremd 300.000 Euro für ZARA fließen" sollen, so Generalsekretär Michael Schnedlitz. Am Montag war bekannt geworden, dass das Ministerium von Claudia Bauer (ÖVP) die Förderung nicht mehr genehmigt.

Tote und Verletzte nach russischem Angriff auf die Ukraine

Dnipro (Dnipropetrowsk) - Ein nächtlicher russischer Drohnenangriff auf die ukrainische Industriestadt Dnipro hat nach Behördenangaben mindestens drei Tote gefordert. Weitere zehn Personen, darunter zwei Kinder, seien verletzt worden, teilte Gouverneur Olexander Hanscha am Donnerstag auf Telegram mit. Die Opfer lebten demnach in einem 13-stöckigen Wohnhaus. Das Gebäude brannte nach dem Drohneneinschlag auf mehreren Etagen aus.

ORF-Stiftungsrat wählt neue ORF-Spitze bis Ende 2026

Wien - Der ORF-Stiftungsrat wählt am Donnerstag, wer bis Ende 2026 an der Spitze des ORF steht. Favoritin ist Ingrid Thurnher, die nach dem Rücktritt von Roland Weißmann als ORF-Generaldirektor im März bereits mit der interimistischen Führung der Geschäfte betraut worden ist. Sie ist als einzige Person unter den elf Bewerbern zu einem Hearing geladen. Vor der Bestellung der neuen ORF-Spitze beschäftigen die 35 Stiftungsräte aber die gegenwärtigen Turbulenzen am Küniglberg.

Verhandlungsrunde zur Gesundheit im Parlament

Wien - Bund, Länder und Sozialversicherung verhandeln am Donnerstag im Parlament einmal mehr über Reformen im Gesundheitsbereich. Im Gespräch sind verschiedene Varianten zur Neuordnung der Finanzierung, Steuerung und Planung. Ein Ergebnis wird noch nicht erwartet, es soll erst Ende Juni vorliegen. Die Gesundheit ist eines der vier Themen der Reformpartnerschaft. Weitere Untergruppen beschäftigen sich mit Bildung, Energie und Verfassungs-/Verwaltungsbereinigung.

Verletzte bei Zugsunglück in Dänemark

Kopenhagen - Bei einem Zugsunglück in Dänemark sind nach Angaben eines Sprechers der Region am Donnerstag 17 Menschen verletzt worden. Vier Menschen befinden sich laut der Nachrichtenagentur Ritzau in kritischem Zustand. Zwei Züge waren am frühen Morgen auf der Bahnstrecke zwischen den Orten Hillerød und Kagerup in Nordseeland zusammengestoßen. Wie es dazu kam, ist noch unklar.

ÖVP will schnell unabhängigen ORF-Chef von außen

Wien - Quasi als Ouvertüre zur heutigen Sitzung des ORF-Stiftungsrats hat sich am Vormittag der Nationalrat auf Wunsch der FPÖ in einer "Aktuellen Stunde" den jüngsten Vorkommnissen am Küniglberg gewidmet. In der kontroversiell geführten Debatte war man sich einig, dass nach den jüngsten Skandalen ein Neuanfang nötig ist. Über das wie gab es unterschiedliche Einschätzungen. VP-Generalsekretär Niko Marchetti will in der Generaldirektion "eine fachlich qualifizierte Person von außen".

17-Jähriger handelte aus "Mordlust"

St. Peter am Ottersbach/Graz - Der 17-Jährige, der in der Nacht auf Mittwoch mit einem Messer ein älteres Ehepaar in dessen Haus attackiert hatte, hat bei seiner ersten Vernehmung gestanden. Er gab an, dass er aus "Mordlust" gehandelt habe. Das Paar kannte er nicht, aber er hatte es gezielt ausgesucht, da er sich aufgrund des Alters wenig Gegenwehr erwartet hatte. Den Hammer, mit dem er in das Haus gelangt war, dürfte er nach der Tat weggeworfen haben. Nach diesem werde noch gesucht, hieß es am Donnerstag.

Frankreich sieht in Tötung von UNO-Soldaten Kriegsverbrechen

Beirut - Nach dem tödlichen Angriff auf Soldaten der UNO-Friedensmission UNIFIL im Libanon spricht Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot von einem Kriegsverbrechen. Blauhelme, die im Gelände bestens identifizierbar seien, so anzugreifen, stelle nicht nur ein Kriegsverbrechen dar, sondern sei auch ein Übergriff auf die gesamte internationale Gemeinschaft, sagte Barrot am Donnerstag im Sender France Info. Denn die internationale Gemeinschaft gebe den UNO-Soldaten ihr Mandat.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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