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UNO: Iran-Krieg treibt über 30 Millionen Menschen in Armut
Bangkok/Beirut - Der Krieg Israels und der USA gegen den Iran wird nach Einschätzung der Vereinten Nationen weltweit über 30 Millionen Menschen in die Armut treiben. Grund dafür seien vor allem Engpässe bei Kraftstoff und Düngemitteln, sagte der Chef des UNO-Entwicklungsprogramms (UNDP), Alexander De Croo, am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Blockade von Frachtschiffen in der Straße von Hormuz im Zuge des Kriegs habe die landwirtschaftliche Produktivität bereits verringert.
Erste Einnahmen für Iran aus Hormuz-Maut
Teheran - Teheran hat laut einem hochrangigen Vertreter erstmals Einnahmen aus seinen für die Durchfahrt der blockierten Seestraße von Hormuz erhobenen Gebühren erhalten. "Die ersten Einnahmen aus den Mautgebühren für die Straße von Hormuz wurden auf das Konto der Zentralbank eingezahlt", erklärte Vize-Parlamentspräsident Hamid-Reza Haji Babaee laut der Nachrichtenagentur Tasnim am Donnerstag. Weitere iranische Medien meldeten dieselbe Erklärung, ohne jedoch weitere Details zu nennen.
17-Jähriger handelte aus "Mordlust"
St. Peter am Ottersbach/Graz - Der 17-Jährige, der in der Nacht auf Mittwoch mit einem Messer ein älteres Ehepaar in dessen Haus attackiert hatte, hat bei seiner ersten Vernehmung gestanden. Er gab an, dass er aus "Mordlust" gehandelt habe. Das Paar kannte er nicht, aber er hatte es gezielt ausgesucht, da er sich aufgrund des Alters wenig Gegenwehr erwartet hatte. Den Hammer, mit dem er in das Haus gelangt war, dürfte er nach der Tat weggeworfen haben. Nach diesem werde noch gesucht, hieß es am Donnerstag.
Zahl antisemitischer Vorfälle erreichte neuen Höchststand
Wien - Die Zahl der antisemitischen Vorfälle hat im Vorjahr einen neuen Höchststand erreicht. Die Antisemitismus-Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) registriert 2025 laut Jahresbericht 1.532 antisemitische Vorfälle in Österreich. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein - wenn auch minimaler - neuerlicher Anstieg (+12). Im Durchschnitt seien das mehr als vier Vorfälle pro Tag, so der IKG-Präsident Oskar Deutsch bei der Präsentation des Berichts am Donnerstag.
Verhandlungsrunde zur Gesundheit im Parlament
Wien - Bund, Länder und Sozialversicherung verhandeln am Donnerstag im Parlament einmal mehr über Reformen im Gesundheitsbereich. Im Gespräch sind verschiedene Varianten zur Neuordnung der Finanzierung, Steuerung und Planung. Ein Ergebnis wird noch nicht erwartet, es soll erst Ende Juni vorliegen. Die Gesundheit ist eines der vier Themen der Reformpartnerschaft. Weitere Untergruppen beschäftigen sich mit Bildung, Energie und Verfassungs-/Verwaltungsbereinigung.
Zum Teil Schwerverletzte bei Zugsunglück in Dänemark
Kopenhagen - Bei einem Zusammenstoß zweier Züge in Dänemark sind am Donnerstag 17 Menschen verletzt worden. Fünf Patienten befinden sich nach Angaben der Rettungsdienste in kritischem Zustand. Weitere zwölf Personen hätten leichtere Verletzungen erlitten, hieß es. Die Zahlen könnten sich aber noch ändern, sagte Chefarzt Anders Damm-Hejmdal bei einer Pressekonferenz: "Wir haben noch keinen genauen Überblick darüber."
Tote und Verletzte nach russischem Angriff auf die Ukraine
Dnipro (Dnipropetrowsk) - Ein nächtlicher russischer Drohnenangriff auf die ukrainische Industriestadt Dnipro hat nach Behördenangaben mindestens drei Tote gefordert. Weitere zehn Personen, darunter zwei Kinder, seien verletzt worden, teilte Gouverneur Olexander Hanscha am Donnerstag auf Telegram mit. Die Opfer lebten demnach in einem 13-stöckigen Wohnhaus. Das Gebäude brannte nach dem Drohneneinschlag auf mehreren Etagen aus.
ORF-Stiftungsrat wählt neue ORF-Spitze bis Ende 2026
Wien - Der ORF-Stiftungsrat wählt am Donnerstag, wer bis Ende 2026 an der Spitze des ORF steht. Favoritin ist Ingrid Thurnher, die nach dem Rücktritt von Roland Weißmann als ORF-Generaldirektor im März bereits mit der interimistischen Führung der Geschäfte betraut worden ist. Sie ist als einzige Person unter den elf Bewerbern zu einem Hearing geladen. Vor der Bestellung der neuen ORF-Spitze beschäftigen die 35 Stiftungsräte aber die gegenwärtigen Turbulenzen am Küniglberg.
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red