Industrierecycler Befesa will auch 2026 beim Gewinn zulegen
Der Industrierecycler Befesa
hat zum Jahresstart trotz eines Umsatzrückgangs und erschwerter
Rahmenbedingungen mehr verdient als noch im Vorjahr. Das Management
um Konzernchef Asier Zarraonandia rechnet sich nun auch für das
Gesamtjahr einen Gewinnanstieg aus. So soll das bereinigte Ergebnis
vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 2026 um mindestens
drei bis zu elf Prozent auf 250 bis 270 Millionen Euro anwachsen,
wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Dabei geht Befesa von einer
Erholung im Geschäft mit Sekundäraluminium, steigenden Volumina in
den USA und nur einem moderaten Anstieg der Zinkschmelzlöhne aus.
Zudem dürfte im Jahresverlauf das Ertragswachstum an Dynamik
gewinnen.
Das erste Quartal sei von Schwankungen geprägt gewesen, hieß es
weiter. Befesa setzte wegen des schwächeren Aluminiumgeschäfts mit
rund 285,2 Millionen Euro acht Prozent weniger um als im Vorjahr.
Das Unternehmen profitierte aber zugleich von niedrigeren operativen
Kosten, höheren Zinkpreisen und einer starken Entwicklung im
US-Geschäft. Das operative Ergebnis stieg dadurch im Vergleich um
vier Prozent auf 57,9 Millionen Euro. Unter dem Strich kletterte der
Gewinn um gut elf Prozent auf 20,7 Millionen Euro./tav/stk