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Fielmann erwartet beim Ergebnis 2026 keine großen Sprünge

Die Optikerkette Fielmann rechnet für das laufende Jahr mit einem weiteren Umsatzwachstum. Investitionen dürften jedoch auf das Ergebnis drücken, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mit. Wegen der damit verbundenen Vorlaufkosten rechnet Fielmann mit einer bereinigten Marge auf das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda-Marge) auf dem Niveau von rund 23 Prozent, was einem bereinigten Ebitda von etwa 590 Millionen bis 610 Millionen Euro entspricht. Im Vorjahr hatte Fielmann eine entsprechende Marge von 23,8 Prozent erreicht.

Der Umsatz soll 2026 um fünf bis sieben Prozent auf 2,55 Milliarden bis 2,6 Milliarden Euro wachsen. Dabei setzt Fielmann auf eine beschleunigte Expansion und die Einführung von KI-gestützter Refraktions-Technologie in Europa zur Bestimmung von Fehlsichtigkeit, hinzu komme eine deutlich erweiterte Verfügbarkeit von Sehtests in den USA.

Im ersten Quartal legte der Umsatz um 1,3 Prozent auf 613 Millionen Euro zu. Das bereinigte Ebitda verharrte mit 149 Millionen Euro fast auf dem Vorjahresniveau. Dabei machten Fielmann extreme Wetterereignisse sowohl in Europa als auch im Norden der USA zu schaffen, die zeitweise sogar Schließungen von Niederlassungen erforderlich machten./nas/stk

 ISIN  DE0005772206

AXC0101 2026-04-30/08:09

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