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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Hipp-Rückruf: Verdächtiger bestreitet Vorwürfe

Eisenstadt - Der Verdächtige im Fall des Erpressungsversuchs gegen den deutschen Babykosthersteller Hipp bestreitet die Vorwürfe laut einem Bericht des ORF Burgenland. Gegenüber der APA betonte sein Anwalt Manfred Arbacher-Stöger ebenfalls: "Er hat damit nichts zu tun." Die Vorwürfe seien "aus der Luft gegriffen". Arbacher-Stöger zeigte sich skeptisch, dass die von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt beantragte Untersuchungshaft verhängt wird.

Iran: Raketen auf US-Marineschiff in Straße von Hormuz

Dubai/Doha - Der Iran hat laut der Nachrichtenagentur Fars am Montag zwei Raketen auf ein US-Militärschiff in der Straße von Hormuz abgefeuert. Zuvor habe die US-Fregatte "eine Warnung der iranischen Marine ignoriert", hieß es ohne Angaben von Quellen. US-Präsident Donald Trump hatte am Sonntagabend (Ortszeit) einen US-Militäreinsatz in der vom Iran blockierten Straße von Hormuz ab Montag angekündigt, bei dem dort festsitzende Schiffe aus der Meerenge hinaus "geleitet" werden sollten.

Urteilsverkündung im Wöginger-Prozess

Linz - Nach 14 Prozesstagen inklusive einer Ehrenrunde über das Oberlandesgericht Linz, das eine anfangs ausgesprochene Diversion gekippt hat, stehen heute, Montag, die Urteile im "Postenschacher"-Prozess am Programm. ÖVP-Klubobmann August Wöginger und zwei Finanzbeamten drohen im Fall eines Schuldspruchs wegen Amtsmissbrauchs zwischen sechs Monaten und fünf Jahren Haft, die Staatsanwaltschaft hat einen unbedingten Strafteil verlangt.

Mehr Arbeitslose im April - Frauen besonders betroffen

Wien - Die Lage am österreichischen Arbeitsmarkt bleibt weiterhin angespannt. Ende April waren 398.342 Menschen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 1,5 Prozent beziehungsweise 5.711 Menschen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die nationale Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent. Der Zuwachs betrifft laut AMS-Daten im April ausschließlich Frauen.

Verfassungsschutzbericht zeigt Anstieg an Vorfällen

Wien - Der Verfassungsschutzbericht für 2025 zeigt einen Anstieg an Vorfällen in fast allen wichtigen Bereichen. So gab es beispielsweise beim Rechtsextremismus rund 34 Prozent und beim islamistischen Extremismus und Terrorismus 42 Prozent mehr Tathandlungen. Lediglich beim Linksextremismus gab es einen Abfall von 36 Prozent. Das Internet spielt u. a. bei der Rekrutierung und Vernetzung eine große Rolle, hieß es bei der Präsentation. Treiber sind außerdem internationale Konflikte.

70 Prozent der Grundwasserstände in Österreich zu niedrig

Wien - Rund 70 Prozent der Grundwasserstände sind Ende April zu niedrig gewesen. Das geht aus einer Analyse der Umweltschutzorganisation Greenpeace hervor, die die NGO am Montag präsentierte. Bei mehr als jeder zehnten Messstelle lag zudem der Wasserstand so niedrig wie Ende April noch nie. Besonders betroffen seien Oberösterreich, Salzburg und Kärnten, hieß es. Greenpeace forderte von der Bundesregierung, das im Regierungsprogramm angekündigte Wasserentnahme-Register umzusetzen.

Ukrainische Drohne beschädigte Wohnhaus in Moskau

Moskau - Wenige Tage vor der traditionellen Militärparade zum Tag des Sieges in Moskau ist eine ukrainische Drohne nahe dem Zentrum der russischen Hauptstadt in ein Wohnhaus eingeschlagen. Das schrieb Bürgermeister Sergej Sobjanin Montag früh laut staatlicher Nachrichtenagentur TASS auf der Plattform Telegram. Es habe keine Verletzten gegeben. Bei einem russischen Raketenangriff auf die nordostukrainische Region Charkiw wurden nach Angaben der örtlichen Behörden vier Menschen getötet.

Trumps Drohungen überschatten Europagipfel in Armenien

Washington/Teheran - Im Schatten jüngster feindseliger Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump sind die Spitzen von 40 europäischen Staaten am Montag in Armenien zu Beratungen zusammengekommen. Der angekündigte Abzug von US-Truppen aus Deutschland zeige, dass der europäische Pfeiler in der NATO gestärkt werden müsse, sagte EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas beim Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Jerewan. NATO-Generalsekretär Mark Rutte versuchte die Wogen zu glätten.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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