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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Wöginger-Prozess - Rücktritt nach Verurteilung

Linz - ÖVP-Klubobmann August Wöginger ist am Montag im "Postenschacher"-Prozess in Linz wegen Amtsmissbrauchs schuldig gesprochen worden und unmittelbar darauf als Klubchef zurückgetreten. Abgeordneter bleibt er aber, seine Nachfolge an der Fraktionsspitze soll zeitnah geregelt werden. Wöginger und zwei Beamte fassten jeweils sieben Monate bedingt und unbedingte Geldstrafen aus. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Wöginger hofft weiter auf einen Freispruch in der nächsten Instanz.

US-Zerstörer trotz Iran-Blockade im Persischen Golf

Dubai/Doha - Das US-Militär ist nach eigenen Angaben mit zwei Lenkwaffenzerstörern in den Persischen Golf eingefahren, um die iranische Blockade der Straße von Hormuz zu brechen. Zudem hätten zwei unter US-Flagge fahrende Handelsschiffe die Meerenge passiert, teilte das US-Zentralkommando (CENTCOM) am Montag mit. "Die amerikanischen Streitkräfte unterstützen aktiv die Bemühungen, die Durchfahrt für die Handelsschifffahrt wiederherzustellen", hieß es in der Mitteilung.

Mehr Arbeitslose im April - Frauen besonders betroffen

Wien - Die Lage am österreichischen Arbeitsmarkt bleibt weiterhin angespannt. Ende April waren 398.342 Menschen beim Arbeitsmarktservice (AMS) arbeitslos oder in Schulung gemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 1,5 Prozent beziehungsweise 5.711 Menschen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die nationale Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent. Der Zuwachs betrifft laut AMS-Daten im April ausschließlich Frauen.

Hipp-Rückruf: Verdächtiger bestreitet Vorwürfe

Eisenstadt - Der Verdächtige im Fall des Erpressungsversuchs gegen den deutschen Babykosthersteller Hipp bestreitet die Vorwürfe laut einem Bericht des ORF Burgenland. Gegenüber der APA betonte sein Anwalt Manfred Arbacher-Stöger ebenfalls: "Er hat damit nichts zu tun." Die Vorwürfe seien "aus der Luft gegriffen". Arbacher-Stöger zeigte sich skeptisch, dass die von der Staatsanwaltschaft Eisenstadt beantragte Untersuchungshaft verhängt wird.

Trumps Drohungen überschatten Europagipfel in Armenien

EU-weit/Brüssel - Im Schatten jüngster feindseliger Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump sind die Spitzen von 40 europäischen Staaten am Montag in Armenien zu Beratungen zusammengekommen. Der angekündigte Abzug von US-Truppen aus Deutschland zeige, dass der europäische Pfeiler in der NATO gestärkt werden müsse, sagte EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas beim Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Jerewan. NATO-Generalsekretär Mark Rutte versuchte die Wogen zu glätten.

Verfassungsschutzbericht zeigt Anstieg an Vorfällen

Wien - Der Verfassungsschutzbericht für 2025 zeigt einen Anstieg an Vorfällen in fast allen wichtigen Bereichen. So gab es beispielsweise beim Rechtsextremismus rund 34 Prozent und beim islamistischen Extremismus und Terrorismus 42 Prozent mehr Tathandlungen. Lediglich beim Linksextremismus gab es einen Abfall von 36 Prozent. Das Internet spielt u. a. bei der Rekrutierung und Vernetzung eine große Rolle, hieß es bei der Präsentation. Treiber sind außerdem internationale Konflikte.

70 Prozent der Grundwasserstände in Österreich zu niedrig

Wien - Rund 70 Prozent der Grundwasserstände sind Ende April zu niedrig gewesen. Das geht aus einer Analyse der Umweltschutzorganisation Greenpeace hervor, die die NGO am Montag präsentierte. Bei mehr als jeder zehnten Messstelle lag zudem der Wasserstand so niedrig wie Ende April noch nie. Besonders betroffen seien Oberösterreich, Salzburg und Kärnten, hieß es. Greenpeace forderte von der Bundesregierung, das im Regierungsprogramm angekündigte Wasserentnahme-Register umzusetzen.

Wieder gegenseitige Angriffe Israel-Hisbollah

Beirut - Trotz formell geltender Waffenruhe bleibt die Lage im Südlibanon und Nordisrael angespannt. Israels Armee griff eigenen Angaben zufolge am Montag erneut Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz im Süden des Nachbarlandes an. Sie sprach von Infrastruktur der Miliz. Aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es am Nachmittag, das israelische Militär habe mehrere Orte im Südlibanon bombardiert. Über mögliche Opfer dabei wurde zunächst nichts bekannt.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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