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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Gödl mit 100 Prozent zum neuen Klubobmann der ÖVP

Wien - Der Wechsel an der Klubspitze der ÖVP ist reibungslos verlaufen. Bei einer Versammlung der Fraktion wurde der steirische Langzeit-Abgeordnete Ernst Gödl Dienstag Vormittag einstimmig zum neuen Klubobmann gewählt. Ein entsprechendes Votum hatte sich schon in der Früh abgezeichnet, als er beim gemeinsamen Eintreffen mit Vorgänger August Wöginger mit lange anhaltendem Beifall begrüßt wurde. Die beiden flankierten als Zeichen der Einheit Parteichef Christian Stocker.

Getötete Studentin in Tirol: Anklage gegen Tatverdächtigen

Innsbruck - Einer der spektakulärsten Kriminalfälle der Tiroler Geschichte könnte doch noch vor einer Lösung stehen: Im Fall einer 2005 in Innsbruck erstochenen 19-jährigen niederösterreichischen Studentin brachte die Staatsanwaltschaft Innsbruck Anklage wegen Mordes gegen einen in Australien lebenden 42-jährigen Österreicher ein. Der Mann war bereits Ende Dezember 2013 ins Visier geraten und festgenommen, dann im Februar 2014 jedoch aus der U-Haft entlassen worden.

Rumänisches Parlament stürzt pro-westliche Regierung

Bukarest - Nach dem Auseinanderbrechen der Regierungskoalition in Rumänien hat das Parlament den pro-westlichen Ministerpräsident Ilie Bolojan gestürzt. 281 Abgeordnete sprachen seiner Minderheitsregierung am Dienstag das Misstrauen aus, weit mehr als die erforderlichen 233. Den Misstrauensantrag hatten die bisher mitregierenden Sozialdemokraten (PSD) gemeinsam mit der oppositionellen rechtspopulistischen AUR eingebracht. 254 der 465 Abgeordneten hatten den Antrag unterzeichnet.

Gedenken an Mauthausen-Befreiung vor 81 Jahren

Wien - Anlässlich des Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen am 5. Mai 1945 hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen am Dienstag der Opfer gedacht, an die danach gezogenen Konsequenzen erinnert und zu deren Bewahrung aufgerufen. Bei einer Gedenkveranstaltung am Vormittag im Parlament, der auch Van der Bellen beiwohnte, mahnte der Zweite Nationalratspräsident Peter Haubner (ÖVP): "Wir dürfen nicht schweigen, wir dürfen keinen Schlussstrich ziehen."

Hantavirus auf Schiff wohl von Mensch zu Mensch übertragen

Praia - Bei Hantavirus-Fällen auf einer Atlantik-Kreuzfahrt geht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von Infektionen von Mensch zu Mensch aus. Der Erreger wird üblicherweise durch Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Das kleine Kreuzfahrtschiff "Hondius" mit 140 Menschen an Bord war vom Süden Argentiniens aufgebrochen und ankert vor Cap Verde. Das Außenministerium in Wien sagte auf APA-Anfrage: "Laut unseren Informationen sind keine österreichischen Staatsbürger betroffen."

Iran - US-Verteidigungsminister: "Waffenruhe nicht beendet"

Teheran/Islamabad - Die Waffenruhe im Nahen Osten gerät nach neuen militärischen Auseinandersetzungen zwischen den USA und dem Iran in der Straße von Hormuz in Gefahr. Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran gilt nach Darstellung von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth nach wie vor. "Die Waffenruhe ist nicht beendet", sagte er am Dienstag in Washington auf einer Pressekonferenz. Die USA wollten die Schifffahrt vor iranischer Aggression schützen, der Militäreinsatz sei vorübergehend.

Bauern melden erste Schäden wegen Dürre

Wien - Die Rekord-Trockenheit im März und April in weiten Teilen Österreichs sorgt in der Landwirtschaft für Nervosität. Bäuerinnen und Bauern verzeichnen erste Schäden. "Es wird Ausfälle geben, vor allem bei Wintergetreide, Mais, Soja, aber auch im Grünland", sagte Landwirtschaftskammer-Österreich-Präsident Josef Moosbrugger zur APA. Ohne "ordentlichen Regen" in den nächsten zwei Wochen werde es "deutliche Ertragseinbußen geben".

EU genehmigt österreichische Beihilfen für Strompreise

Brüssel - Österreich darf energieintensiven Unternehmen Förderungen für höhere Strompreise auszahlen, die diese wegen Emissionskosten im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (ETS) haben. Die Europäische Kommission hat im Rahmen der EU-Beihilfevorschriften entsprechende österreichische und spanische Regelungen am Dienstag in Brüssel genehmigt. Ziel ist es, Unternehmensverlagerungen in Länder außerhalb der EU mit weniger ambitionierter Klimapolitik zu verringern.

Die Auswahl der Meldungen für diesen Nachrichtenüberblick erfolgte automatisch.

red

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