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APA - N A C H R I C H T E N Ü B E R B L I C K

Iran und USA drohen einander mit Wiederaufnahme der Kämpfe

Teheran/Islamabad - Nach dem Beginn des US-Militäreinsatzes zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormuz haben der Iran und die USA einander mit Drohungen überzogen. Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Qalibaf erklärte, die Armee seines Landes habe mit den Angriffen "noch nicht einmal begonnen". US-Verteidigungsminister Pete Hegseth warnte vor der "vernichtenden Feuerkraft der USA". Die VAE meldeten unterdessen Beschuss aus dem Iran, Teheran dementierte umgehend.

Trump rechnet trotz neuer Gefechte mit Iran-Deal

Washington - US-Präsident Donald Trump hat einen Tag nach den schwersten Gefechten seit Beginn der Feuerpause mit dem Iran an der Darstellung festgehalten, die Islamische Republik sei kaum noch kampffähig. Ihre militärischen Fähigkeiten seien nur noch unbedeutend, sie sollten "die weiße Fahne der Kapitulation schwenken", so Trump am Dienstag im Oval Office. Außenminister Marco Rubio kündigte an, dass die USA die Hormuz-Blockade brechen, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen.

Weitere Ermittler in Pilnacek-U-Ausschuss am Wort

Wien - Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Causa Pilnacek widmet sich ab Mittwoch der Befragung weiterer Ermittler. Als letzte Auskunftsperson wird am zweiten Tag dann auch die Witwe des verstorbenen Justiz-Sektionschefs erscheinen. Fraglich ist allerdings, wie ergiebig ihre Befragung wird, hat sie doch den Ausschluss der Öffentlichkeit beantragt. Den Auftakt macht ein mit der Causa vertrauter Oberstaatsanwalt.

Amokverdächtiger von Leipzig muss vorerst in Psychiatrie

Leipzig - Nach der Amokfahrt in Leipzig mit zwei Todesopfern und mehreren Verletzten hat ein Richter die Unterbringung des Verdächtigen in einer Psychiatrie angeordnet. Es gebe "dringende Gründe" für eine "zumindest erheblich verminderte Schuldfähigkeit" des Mannes, wie die Staatsanwaltschaft Leipzig am Abend mitteilte. Der 33-jährige deutsche Staatsbürger war am Montagabend unmittelbar nach der Tat festgenommen worden. Sechs Menschen im Alter von 21 bis 87 Jahren wurden verletzt.

Viele Tote und Verletzte durch russische Bomben in Ukraine

Poltawa/Moskau - Kurz vor einer von der Ukraine angekündigten Waffenruhe sind in der Großstadt Saporischschja infolge russischer Bombenangriffe mindestens zwölf Menschen getötet worden. Über ein Dutzend weitere wurden verletzt, wie der Gouverneur der südostukrainischen Region Saporischschja, Iwan Fedorow, bei Telegram mitteilte. Bilder zeigten schwere Schäden an Gebäuden und Rauchwolken. Die Front zwischen russischen und ukrainischen Truppen verläuft nur etwa 20 Kilometer südlich der Stadt.

EU genehmigt österreichische Beihilfen für Strompreise

Brüssel - Österreich darf energieintensiven Unternehmen Förderungen für höhere Strompreise auszahlen, die diese wegen Emissionskosten im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (ETS) haben. Die Europäische Kommission hat im Rahmen der EU-Beihilfevorschriften entsprechende österreichische und spanische Regelungen am Dienstag in Brüssel genehmigt. Ziel ist es, Unternehmensverlagerungen in Länder außerhalb der EU mit weniger ambitionierter Klimapolitik zu verringern.

Papst zu Trump: Kritisiert mich, aber mit der Wahrheit

Vatikanstadt/Washington - Papst Leo XIV. hat auf die neuesten Attacken von US-Präsident Donald Trump reagiert. "Wenn mich jemand dafür kritisieren will, dass ich das Evangelium verkünde, soll er das mit der Wahrheit tun", sagte der Papst laut Kathpress Dienstagabend in Castel Gandolfo. Die Kirche spreche sich seit Jahren gegen alle Atomwaffen aus, daran gebe es keinen Zweifel, so Leo XIV. zur erneuten Behauptung Trumps, der Papst würde es in Ordnung finden, wenn der Iran über eine Atomwaffe verfüge.

Protest in Prag: Sorge um Unabhängigkeit der Medien

Prag - Tausende Menschen sind in Tschechien auf die Straße gegangen, um angesichts geplanter Kürzungen ihre Solidarität mit den öffentlichen Radio- und Fernsehsendern zu bekunden. Sie hielten Spruchbänder mit Slogans wie "Hände weg von den Medien" oder "Unabhängigkeit hat ihren Preis" hoch. Zur Kundgebung im Zentrum von Prag hatte die Bewegung "Eine Million Augenblicke für Demokratie" aufgerufen. Über 175.000 Menschen unterzeichneten zudem eine Online-Petition, so die Veranstalter.

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red

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